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Null-Summen-Spiel auf Zeit

Schmetterlinge
Tagfalter tragen zur Bestäubung maßgeblich bei
Foto: S. Tilch/NeFo

Am 1. Dezember tritt die EU-weite Beschränkung von drei bienenschädlichen Insektiziden in Kraft. Zwei Jahre hat die Forschung dann Zeit, die bisherigen Hinweise auf Schädlichkeit ausreichend zu belegen oder zu widerlegen. Ist die Forschungspolitik der EU-Kommission in Umweltbelangen transparent und neutral genug? NeFo fragt Experten nach ihrer Einschätzung.

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Wie der „Weltbiodiversitätsrat" IPBES ein Vorbild zwischenstaatlicher Politikberatung wurde

IPBES, PESC
NeFo-Video zu Stakeholdereinbindung in IPBES
Bild: Tilch/NeFo
Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland nimmt uns in einem neuen Video mit in die Zukunft. Versetzt ins Jahr 2023 erzählen Experten verschiedener Interessengruppen, welche wichtigen Weichenstellungen IPBES zu einem erfolgreichen Politikberatungsgremium zur Erhaltung der Biodiversität gemacht haben.
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Gemeinsame Fischereipolitik: EU bleibt in der richtigen Richtung stehen

Foto: Fotolia

Auch den finalen Beschluss zur gemeinsamen europäischen Fischereipolitik, auf den sich Abgesandte von Parlament, Rat und Kommission am 30. Mai in einer Dreierkonferenz einigten, feiert die EU als großen Wurf. Dabei bleibt er weit hinter den hohen Erwartungen an das Reformvorhaben zurück.

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Biologische Vielfalt - eine natürliche Versicherung gegen Krankheiten?

Mücke
Foto: A. Künzelmann/UFZ

Im Zentrum der zweiten „Internationalen Konferenz zu Biodiversität und den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen" der Leibniz-Gemeinschaft vom 16.-18. April 2013 stehen dabei sowohl Erreger von Infektionskrankheiten des Menschen und seiner Nutzpflanzen und -tiere als auch die Gesundheit ganzer Ökosysteme, von deren ökologischer Leistungen wir abhängen.

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EU-Agrarreform: Biodiversitätsforscher fühlen sich von der Politik ignoriert

Kuh
Foto: Podemus

Das EU-Parlament hat am 13. März 2013 über die Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) in den kommenden sieben Jahren abgestimmt. Der Verlust der biologischen Vielfalt werde unvermindert weitergehen, prophezeien Experten aus Forschung und Praxis.

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Wofür brauchen wir einen Weltbiodiversitätsrat?

Vollversammlung
IPBES-Plenum Bonn
Foto: S. Tilch/NeFo

Vergangenes Jahr holte Deutschland den Sitz des Sekretariates des künftigen „Weltbiodiversitätsrates" nach Bonn. Die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) soll als Politikberatungsgremium politischen Entscheidungsträgern unabhängige und glaubwürdige Informationen über die Lage zur biologischen Vielfalt zur Verfügung stellen.

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GIVD: Eine neue Infrastruktur für Datenverfügbarkeit – und Vertrauen

NeFo Logo
NeFo

Mit der neuen Initiative Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD) wollen Biodiversitätsforscher eine Übersicht über so viele globale Vegetationsdaten wie möglich schaffen und gleichzeitig ein altes Problem ihrer Zunft beseitigen: Die Angst, ihre hart erarbeiteten Daten herauszugeben, ohne dafür korrekt genannt und entsprechend gewürdigt zu werden.

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Böden und Biodiversität: Die Intensivlandwirtschaft entzieht sich ihre eigene Lebensgrundlage

Mais, Agrar
Ackerpflanzen beeinflussen maßgeblich Wärmehaushalt, Wasserkreislauf, Wolkenbildung, Wind und Regen
Foto: E. Westendarp/pixelio.de

Jährlich verlieren wir in Deutschland durch Bodenerosion 20 Mal mehr fruchtbaren Boden als sich nachbilden kann. Schuld daran ist die stetig zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft. Für die Verfügbarkeit von Nährstoff für die Pflanzen sorgt nämlich die Vielfalt und Zahl an Bodenorganismen. Die Intensivlandwirtschaft dezimiert diese jedoch zunehmend, und damit auch die Leistungen der Böden.

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„Die Baum-Flatrate“ - was leistet ein Stadtbaum für die Bewohner?

Grünfläche mit Menschen, im Hintergrund Neues Rathaus und Uniriese Leipzig
Stadtparks mit alten Bäumen leisten eine Vielzahl von Leistungen, die wir meist unbewusst nutzen.
Michael Thiem / pixelio.de

Im Wettbewerb "Wissenschaft interaktiv" 2012 erreichte das unter NeFo angetretene Tandem aus Prof. Dagmar Haase (HU-Berlin) und Sebastian Tilch (NeFo/UFZ Leipzig) den dritten Platz mit ihrem interaktiven Exponat "Die Baum-Flatrate". Es will verdeutlichen, welche Ökosystemdientleistungen Stadtbäume erbringen und welchen tatsächlichen (auch ökonomischen) Wert diese für die Gesellschaft haben.

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EU-Agrarreform: Brauchen wir ökologischere Subventionen?

Mais, Agrar
Genetische Vielfalt bei Nahrungspflanzen schützt vor Ernteausfällen bei Krankheiten.
D. Schütz / pixelio.de

Ungefähr 50 Prozent der weltweit benötigten Nahrungsenergie für den Menschen werden von drei Pflanzenarten gedeckt. Von diesen werden wiederum nur wenige Hochleistungssorten angebaut. Ein Risiko, denn Krankheiten können auf einen Schlag die Ernte ganzer Kontinente vernichten. Darüber hinaus schwindet auch die Vielfalt der Wildarten. Auf dieser Vielfalt basieren jedoch zahlreiche Ökosystemleistungen.

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