IPBES FAQ

Häufig gestellte Fragen zu IPBES

Die globale Schnittstelle zwischen Biodiversitätsforschung und Politik IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) wurde im Jahr 2012 nach einem langen und teilweise unübersichtlichen Prozess gegründet. Für ein Verständnis des IPBES-Prozesses sind zahlreiche Aspekte bezüglich der geplanten inhaltlichen Arbeit sowie der institutionellen Struktur relevant. Die hier gesammelten Antworten auf häufig gestellte Fragen sollen bei einer Orientierung helfen.

 

Was ist IPBES und wozu brauchen wir IPBES?

Wie ist IPBES strukturell aufgebaut und wie werden Entscheidungen getroffen?

Was sind die Leitprinzipien von IPBES?

Was sind die generellen Aufgaben von IPBES?

Was beinhaltet das aktuelle IPBES-Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2014-2018?

Wer entscheidet, mit welchen Themen sich IPBES beschäftigt?

Was ist ein Assessment, wie ist es strukturiert und wie ist der Ablauf?

Welche Qualitätsmaßstäbe werden an ein Assessment angelegt?

Wer entscheidet über die Autoren für die Assessments?

Wer sind und woher kommen die Autoren der Assessments (institutionell und geografisch)?

Welche Assessments gibt es bereits, welche kommen noch und wann?

Was passiert mit den Assessments nach der Fertigstellung?

Welche Prozesse gingen der Gründung von IPBES voraus?

Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es zwischen IPBES und dem Weltklimarat IPCC?

Was ist der Unterschied zwischen IPBES und dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt?

Wie arbeitet IPBES mit anderen Institutionen zusammen?

Bei welcher Organisation ist IPBES angesiedelt?

Wie wird IPBES finanziert?

Wie kann ich mich als Wissenschaftler/in für IPBES engagieren?

Wo finde ich mehr Informationen zu IPBES?

 



 

Was ist IPBES und wozu brauchen wir IPBES?

Die Weltgemeinschaft hat erkannt, dass es einen essentiellen Zusammenhang zwischen Biodiversität, ökosystemaren Leistungen und dem Wohlergehen der Menschen gibt und dass der aktuell zu beobachtende Verlust der biologischen Vielfalt unsere Lebensqualität und -chancen verringert. Dazu kommt die Erkenntnis, dass politische Entscheidungen in verschiedenen Sektoren deutlich negative Auswirkungen auf die Biodiversität haben können.

IPBES soll dazu dienen, wissenschaftliche Erkenntnisse besser für politische Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss IPBES politisch relevant sein, d. h. die Plattform muss sich mit drängenden politischen und gesellschaftlichen Fragen im Bereich Biodiversität und ökosystemare Leistungen auseinandersetzen und entsprechend zugeschnittene Informationen bereitstellen. Dies kann nur erreicht werden, wenn IPBES glaubwürdig ist, d. h. die beste verfügbare Datengrundlage nutzt und zugänglich macht, transparente Auswertungsmethoden anwendet sowie unvoreingenommen Schlussfolgerungen zieht, die anschließend einem transparenten Überprüfungsverfahren unterzogen werden. Als Ergebnis des Prozesses sollen der Politik verständlich aufbereitete Berichte zur Verfügung gestellt werden, die verschiedene Handlungsoptionen und ihre möglichen Konsequenzen aufzeigen. Durch eine möglichst weltumspannende Beteiligung an IPBES und die Verankerung der Entscheidungshoheit bei der Vollversammlung seiner Mitgliedsstaaten (Plenum) soll sichergestellt werden, dass das Gremium und seine Entscheidungen auch als legitim wahrgenommen werden und entsprechendes Gehör in der Weltgemeinschaft finden.

Wie ist IPBES strukturell aufgebaut und wie werden Entscheidungen getroffen?

Die Vollversammlung der Mitgliedsstaaten, das Plenum, ist das höchste Entscheidungsgremium von IPBES. Die Mitgliedsstaaten werden durch Vertreter der nationalen Ministerien repräsentiert. Die Vollversammlung bestimmt, mit welchen Themen sich IPBES beschäftigt, regelt die Mittelzuweisung und bestimmt die Einrichtung sowie die Mitglieder weiterer Gremien. Alle UN-Staaten sind eingeladen, IPBES beizutreten.

Im Plenum sind alle Mitgliedsstaaten gleichberechtigt. Andere Organisationen können an den Sitzungen des Plenums als Beobachter teilnehmen. Der Beobachterstatus beinhaltet das Rede- und Vorschlagsrecht (z. B. können wissenschaftliche Organisationen oder Nichtregierungsorganisationen auf diese Weise Themen zur Bearbeitung durch IPBES vorschlagen, die aus ihrer Sicht eine hohe Relevanz haben). Allerdings entscheidet allein das Plenum über die Annahme der Vorschläge. Inhaltliche Beschlüsse trifft das Plenum grundsätzlich nach dem Konsensprinzip. In prozeduralen Fragen kann, wenn alle Versuche einen Konsens zu erzielen ausgeschöpft sind, als letzte Option eine Entscheidung durch eine Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden, abstimmungsberechtigten Mitglieder gefällt werden (Entscheidung IPBES/1/1, Regel 36).

Dem Plenum sind zwei administrative Gremien zur Seite gestellt: Das Büro, bestehend aus dem Vorsitzenden, vier Vize-Vorsitzenden und fünf weiteren Mitarbeitern, führt den Vorsitz auf den Plenumssitzungen und leitet die Verwaltung von IPBES. Die administrativen Aufgaben werden vom IPBES-Sekretariat ausgeführt, das seinen Sitz in Bonn hat.

Die Multidisziplinäre Expertengruppe (Multidisciplinary Expert Panel, MEP) ist für die Ausführung wissenschaftlicher und technischer Aufgaben zuständig. So sollen die Experten z. B. die wissenschaftliche Qualität der Arbeit und der Produkte von IPBES sicherstellen und einen entsprechenden Review-Prozess organisieren. Das MEP setzt sich aus jeweils 5 Experten der 5 UN-Regionen zusammen. Auf dem ersten Plenum im Januar 2013 (IPBES-1) wurde eine Interim-Besetzung für die Expertengruppe für den Zeitraum 2013-2014 berufen. Ihre Zusammensetzung wurde den Kriterien der Multidisziplinarität sowie der Gleichberechtigung der Geschlechter nicht ausreichend gerecht. Das Plenum zu IPBES-3 hat im Januar 2015 über die Neubesetzung des MEP für den Zeitraum 2015-2017 entschieden. Auch diese MEP ist noch nicht gleichberechtigt mit Männern und Frauen besetzt.

Was sind die Leitprinzipien von IPBES?

Zu den Leitprinzipien von IPBES gehören (vgl. Abs. 7 des sog. „Busan outcome“ im Anhang zu Dok. UNEP/IPBES/3/3):

  • Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Institutionen (z. B. CBD, UNFCCC, UNCCD, Ramsar-Übereinkommen etc.)
  • Wissenschaftliche Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit, Relevanz und Legitimität
  • Klare, transparente und wissenschaftlich zuverlässige Prozesse beim Austausch und bei der Verarbeitung von Daten, Informationen und Technologien
  • Anerkennung und Respektierung der Beiträge aus indigenen und lokalem Wissen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen
  • Erarbeitung von Handlungsoptionen (ohne ein bestimmtes Handeln vorzuschreiben) unter Berücksichtigung der bestehenden multilateralen Umweltabkommen
  • Integrierung des Kapazitätenaufbaus in alle relevanten Arbeitsbereiche des IPBES
  • Anerkennung des regional spezifischen Wissens zu biologischer Vielfalt - insbesondere aus Entwicklungsländern - in seinen Strukturen und Arbeitsprozessen
  • Einbeziehung aller wissenschaftlichen Bereiche, Disziplinen, Wissensformen und Wissensträger in einem inter- und multidisziplinären Ansatz (horizontale Integration)
  • Gleichbehandlung der Geschlechter in allen Arbeitsprozessen
  • Betrachtung der terrestrischen, marinen und limnischen biologischen Vielfalt und Ökosysteme und ihrer Wechselwirkungen
  • Einbeziehung des Wissens aller Ebenen (national, supranational und regional), auch mithilfe eines bottom-up-Ansatzes (vertikale Integration)

Was sind die generellen Aufgaben von IPBES?

Das dritte vorbereitende Beratungstreffen (Busan, Juni 2010) resultierte in der Festlegung folgender vier Arbeitsbereiche für IPBES (vgl. Abs. 6 des sog. „Busan outcome“ im Anhang zu Dok. UNEP/IPBES/3/3):

  • Erweiterung der Wissensbasis: Die neue Plattform soll die für Entscheidungsträger wichtigsten wissenschaftlichen Informationen identifizieren und priorisieren; sie soll Bemühungen, neues Wissen zu generieren, unterstützen, indem sie in Dialog mit den wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtungen, mit der Politik und mit Förderorganisationen tritt. Sie soll keine eigene Forschung betreiben.
  • Bewertung der Wissensbasis: IPBES soll regelmäßig und rechtzeitig das vorhandene Wissen über die biologische Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen zusammentragen und bewerten und dabei die Verflechtungen auf globaler, regionaler und, falls erforderlich, subregionaler Ebene in den Blick nehmen. IPBES soll dabei von der Wissenschaft identifizierte und durch das Plenum beschlossene Themen bearbeiten. Die Berichte zu den Ergebnissen müssen wissenschaftlich glaubwürdig und unabhängig sein sowie, abgesichert durch Peer-Review, bestehende Unsicherheiten benennen. Es sollen klare und transparente Verfahren für den Austausch und die Einbeziehung relevanter Daten festgelegt sein.
  • Weiterentwicklung von Werkzeugen und Methoden: IPBES soll politische Entscheidungen und ihre Umsetzung unterstützen, indem es politikrelevante Werkzeuge und Methoden identifiziert und damit das vielfach diskutierte Problem der fehlenden Anwendbarkeit von Assessment-Ergebnissen in der Praxis beheben helfen.
  • Die neue Plattform soll Schlüsselelemente für den Aufbau von Kapazitäten identifizieren und priorisieren, um die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu verbessern. Dazu gehört auch, den finanziellen Bedarf zu benennen und eigene oder andere Mittel aus herkömmlichen und potenziellen Finanzierungsquellen bereit zu stellen bzw. zu seiner Finanzierung aufzurufen.

Was beinhaltet das aktuelle IPBES-Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2014-2018?

Das IPBES-Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2014-2018 definiert unter vier übergeordneten Zielen die folgenden durchzuführenden Arbeiten (deliverables). Die Arbeiten zu 3a und 3c sind abgeschlossen:

Ziel 1: Stärkung der Kapazität und der Wissensgrundlage an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik für die Umsetzung der Schlüsselfunktionen der Plattform

Deliverable 1a: Zusammenführung der Bedarfe an Kapazitätsaufbau für die Umsetzung des Arbeitsprogramms mit den dafür benötigten Mitteln durch die Mobilisierung finanzieller und anderer Unterstützung

Deliverable 1b: Entwicklung von Kapazitäten, die für die Umsetzung des Arbeitsprogramms benötigt werden

Deliverable 1c: Entwicklung von Verfahren, Ansätzen und partizipativen Prozessen, die für das Arbeiten mit indigenem und lokalem Wissen benötigt werden

Deliverable 1d: Identifizierung und Priorisierung von Wissen und Daten für politische Entscheidungsprozesse sowie Förderung der Generierung des dafür notwendigen neuen Wissens und der Vernetzung

Ziel 2: Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu Biodiversität und Ökosystemleistungen auf und zwischen verschiedenen subregionalen und regionalen Ebenen und der globalen Ebene

Deliverable 2a: Leitfaden für die Erstellung von Assessments auf verschiedenen Ebenen und ihre Integration

Deliverable 2b: Regionale/subregionale Assessments zu Biodiversität und Ökosystemleistungen

Deliverable 2c: Globales Assessment zu Biodiversität und Ökosystemleistungen

Ziel 3: Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu Biodiversität und Ökosystemleistungen im Hinblick auf thematische und methodologische Fragestellungen:

Deliverable 3a: Beschleunigtes thematisches Assessment zu Bestäubern, zur Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion

Deliverable 3b: Drei thematische Assessments zu: Landdegradierung und Wiederherstellung (3bi); invasive gebietsfremde Arten (3bii); nachhaltige Nutzung und Erhaltung der Biodiversität sowie Stärkung der Kapazitäten/Instrumentarien (3biii)

Deliverable 3c: Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen auf Grundlage eines beschleunigten Assessments und eines Leitfadens

Deliverable 3d: Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden hinsichtlich verschiedener Konzeptualisierungen der Werte von Biodiversität und des Nutzens der Natur für den Menschen (einschließlich Ökosystemleistungen) auf Grundlage eines beschleunigten Assessments und eines Leitfadens

Ziel 4: Kommunikation und Evaluation der IPBES-Aktivitäten, -Ergebnisse und -Erkenntnisse.

Deliverable 4a: Online-Verzeichnis relevanter Assessments

Deliverable 4b: Entwicklung eines Informations- und Datenmanagementplans

Deliverable 4c: Verzeichnis relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden

Deliverable 4d: Kommunikations-, Verbreitungs- und Beteiligungsstrategien sowie entsprechende Produkte und Prozesse

Deliverable 4e: Evaluierung der Effektivität der Beratung, Verfahren, Methoden und Ansätze von IPBES als Beitrag zur weiteren Entwicklung der Plattform

Wer entscheidet, mit welchen Themen sich IPBES beschäftigt?

Die Entscheidung, welche Themen durch IPBES aufgegriffen werden, wird vom IPBES-Plenum getroffen, das aus den Vertretern der Mitgliedsstaaten besteht. Die Themen sollen nach gesellschaftsrelevanter Dringlichkeit vorgeschlagen und bearbeitet werden (nicht nach Forschungsrelevanz). Anfragen von Regierungen (sowohl der Mitgliedsstaaten als auch von Nicht-Mitgliedsstaaten) sowie von multilateralen Umweltabkommen (z. B. CBD, UNCCD oder Ramsar-Konvention) haben für IPBES die höchste Priorität. Andere Stakeholder (z. B. Nichtregierungsorganisationen oder wissenschaftliche Institutionen) können ebenfalls Themen vorschlagen, diese werden aber nur dann berücksichtigt, wenn das Plenum sie für dringlich erachtet. Da die meisten IPBES-Mitgliedsstaaten auch Unterzeichner anderer multilateraler Umweltabkommen sind, ist anzunehmen, dass Themen, die von diesen Abkommen vorgeschlagen werden, auch vom IPBES-Plenum eine hohe Priorität zugesprochen bekommen.

Für das erste IPBES-Arbeitsprogramm verlief die Entwicklung wie folgt: Das erste IPBES-Plenum (IPBES-1) beauftragte im Januar 2013 das MEP, gemeinsam mit dem Büro ein erstes Arbeitsprogramm für IPBES zu entwerfen, welches alle vier Arbeitsbereiche von IPBES adressiert und Ziele, Produkte, Aktivitäten sowie Meilensteine konkret benennt und priorisiert. Sowohl Regierungen als auch alle anderen IPBES-Stakeholder waren dann während der anschließenden Monate aufgerufen, Vorschläge für inhaltliche Schwerpunkte dieses Arbeitsprogramms mit Begründung beim IPBES-Sekretariat einzureichen. Zehn Regierungen (22 Vorschläge), vier multilaterale Umweltabkommen (zehn Vorschläge) und zehn weitere Stakeholder (20 Vorschläge) kamen diesem Aufruf nach. MEP und Büro berücksichtigten diese Vorschläge bei der Erstellung eines Arbeitsprogramm-Entwurfs, der sich an den Leitprinzipien von IPBES und anderen bereits gefassten Beschlüssen zu orientieren hatte. Der Entwurf des Arbeitsprogramms wurde im Sommer 2013 einer offenen Online-Konsultation unterzogen, an der sich wiederum Regierungen, Beobachter-Organisationen sowie andere Stakeholder beteiligen konnten. Eine überarbeitete Entwurfsfassung diente dann IPBES-2 als Beschlussvorlage und wurde mit geringen Änderungen im Dezember 2013 angenommen.

Was ist ein Assessment, wie ist es strukturiert und wie ist der Ablauf?

In einem Assessment des Weltbiodiversitätsrates wird das global vorhandene Wissens zu einem vorher festgelegten Thema (s. o.; Linke einfügen) zusammengefasst. Ausgewiesene und ausgewählte Experten (s. u.; Link einfügen) analysieren, welche Sichtweisen und Ergebnisse vorhanden sind und wo die Unterschiede liegen – in Abhängigkeit vom gewählten Forschungsansatz. Ein Assessment ist insofern eine Herausforderung für die Autoren, als es eine Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Exaktheit und Verständlichkeit für eine breitere Öffentlichkeit ist.

Die Frage nach der Struktur lässt sich nicht allgemein für alle Assessments beantworten. Die Struktur eines Assessments wird in der Regel vom gesamten Autorenteam des Assessments erarbeitet und an die spezifischen Erfordernisse jedes einzelnen Assessments angepasst (vgl. hierzu die Interviews mit Jennifer Hauck und Josef Settele).

Der Ablauf eines IPBES-Assessments im Standardverfahren gliedert sich in vier Phasen:

  • Vorschlagsphase
  • Scopingphase
  • Durchführungsphase
  • Veröffentlichungsphase

Die beteiligten Akteure sind die Regierungen der Mitgliedsstaaten, interne (nominierte) und externe (Stakeholder, multilaterale Umweltabkommen etc.) Experten (Autoren, Gutachter), das IPBES-Büro und das IPBES-Sekretariat sowie das Multidisziplinäre Expertengremium (MEP) des Weltbiodiversitätsrates IPBES.

Ergebnis eines Assessments sind in der Regel zwei Produkte: Zum einen der ausführliche Bericht zum Assessment und zum anderen eine Kurzversion des Berichts, die sog. Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers - SPM).

Welche Qualitätsmaßstäbe werden an ein Assessment angelegt?

Die an ein IPBES-Assessment anzulegenden Qualitätsmaßstäbe betreffen einerseits die Autorenteams und andererseits die Berichte selbst. Sie leiten sich aus den Leitprinzipien des Weltbiodiversitätsrates IPBES ab.

Die Teams für die Erstellung eines IPBES-Assessments sollen im Hinblick auf die Verteilung von Männern und Frauen, die regionalen Repräsentanz und der unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereiche (Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften) ausgeglichen sein (vgl. z. B. Dok. IPBES/4/8, Scoping-Bericht zum Globalen Assessment zur Biodiversität und zu Ökosystemen: „... the appropriate geographic, disciplinary, gender and expertise balance (terrestrial and marine natural sciences, social and economic sciences, and arts and humanities)"). Zudem müssen die Autoren das erforderliche spezifische Fachwissen und die notwendigen Sprachkenntnisse mitbringen. Das Bestreben nach Balance in Bezug auf die Anteile von Männern und Frauen sowie von Disziplinen führt dazu, dass nicht immer die fachlich geeignetsten Personen ausgewählt werden können.

Beim beendeten Bestäuber-Assessment konnte die nicht-fachliche Balance insgesamt gut umgesetzt werden (vgl. Interview Settele), obwohl generell eine Unterrepräsentanz von Vertretern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften bei den Assessments festzustellen ist (s. Reuter et al. 2016) und die Balance der Herkunftsregionen schwierig herzustellen war: die Wissenschaft der westlichen Welt ist stärker in relevanten Forschungsgebieten vertreten und verfügt über eine bessere Finanzierung.

IPBES hat sich im Hinblick auf eine möglichst ausgeglichene Repräsentanz der Geschlechter, Regionen und Wissenschaftsbereiche das sog. Capacity Building auf die Fahnen geschrieben, also die finanzielle und beratende Unterstützung beim Aufbau wissenschaftlichen Personals.

Schließlich ist es Aufgabe der Assessments des Weltbiodiversitätsrates, verschiedene Handlungsoptionen und deren Konsequenzen darzustellen – allerdings ohne dabei Empfehlungen auszusprechen: die Auswahl der geeigneten Handlungsoptionen soll der ausdrücklich der Politik vorbehalten bleiben.

Wer entscheidet über die Autoren für die Assessments?

Das Arbeitsprogramm des Weltbiodiversitätsrates umfasst verschiedene Aktivitäten in den vier Bereichen Capacity Building, Knowledge Generation, Policy Tools und Assessments, für die Expertengruppen und Projektgruppen (sog. Task Forces) eingerichtet werden. Die Gruppenmitglieder werden von Mitgliedsstaaten und externen Organisationen nominiert. Das Multidisziplinären Expertengremium MEP wählt anschließend aus den nominierten Experten geeignete Scoping-Experten, Berichtsautoren und Review-Editoren aus; ggf. werden (auch auf Anforderung nominierter Experten) weitere Experten zur Teilnahme am Assessment eingeladen (s. Dok. IPBES/2/3 und IPBES/2/17). Das IPBES-Büro berät das MEP bei diesem Auswahlprozess (s. Abb. „Vereinfachte und schematische Darstellung des Arbeitsablaufs für IPBES-Assessments im Standardverfahren“). Die Mitarbeit der Wissenschaftler erfolgt ehrenamtlich.

Der IPBES-Prozess lässt ausdrücklich zu, dass neben den Regierungen bis zu 20 Prozent der Berichtsautoren von so genannten Stakeholdern benannt werden dürfen. Dies können zum Beispiel Nicht-Regierungsorganisationen, aber auch Industrievertreter sein. Im Bestäuber-Assessment waren unter den insgesamt 64 Autoren zwei Industrievertreter. Daraufhin war der Bericht bereits vor seiner Fertigstellung in die öffentliche Kritik geraten, allerdings wurde der Vorwurf der Einflussnahme durch die anderen AutorInnen entkräftet. Um Manipulationen zu unterbinden, werden die Autoren z. T. mehrmals im Verlauf eines Assessments aufgefordert, mögliche individuelle Interessenkonflikte offen zu legen (IPBES Conflict of Interest Policy). Im Zweifelsfall entscheidet das sog. Conflict of Interest Committee über den Verbleib der Autoren im Team.

Wer sind und woher kommen die Autoren der Assessments (institutionell und geografisch)?

Es wird grundsätzlich eine regional und nach Wissenschaftsbereichen ausgeglichene Nominierung von Experten angestrebt (s. o.).

Als Beispiel seien hier die Autorennominierungen für das Bestäuber-Assessment. Die rund 70 Nominierungen stammen überwiegend von den IPBES-Mitgliedsstaaten, aber auch von internationalen und nationalen Forschungseinrichtungen und Organisationen wie der Welternährungsorganisation FAO oder dem europäischen Naturschutzzentrum ECNC. Institutionell sind die Experten aus dem Autorenteam überwiegend an Universitäten, aber auch an Forschungsinstitute und staatliche Stellen angebunden.

Genauere Auswertungen existieren für Frankreich (Hallosserie 2016), eine deutsche Analyse durch NeFo ist in Vorbereitung.

Welche Assessments gibt es bereits, welche kommen noch und wann?

Die Arbeiten zu den Deliverables 3a (Beschleunigtes thematisches Assessment zu Bestäubern, zur Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion ) und 3c (Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen auf Grundlage eines beschleunigten Assessments und eines Leitfadens).

Die weiteren Assessments und die Zeitplanung dazu entnehmen Sie bitte der Grafik im NeFo-Wegweiser IPBES.

Was passiert mit den Assessments nach der Fertigstellung?

Gerade diese Frage ist nicht vollständig zu beantworten. Es gibt natürlich PKs (in Kuala Lumpur z. B.) und das BMUB erstellt gerade eine Broschüre auf Grundlage der Bestäuber SPM. Interessant wäre die Frage nach dem Mainstreaming in andere Politiksektoren. Eine Antwort findet sich im Webinar 3 mit Simon Potts (Chair Pollination Assessment) bei Timecode 34:00 ff. Wäre aber auch eine gute Frage im Rahmen der Evaluation von IPBES.

Welche Prozesse gingen der Gründung von IPBES voraus?

Nachdem mit dem Millennium Ecosystem Assessement (2001–2005) und der von Frankreich angestoßenen Initiative IMoSEB (International Mechanism of Scientific Expertise on Biodiversity, 2005–2007) schon erste Anstöße zum Aufbau einer permanenten Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Biodiversitätspolitik gegeben waren, legte UNEP 2007 ein Konzept für IPBES vor. Diese UNEP-Initiative für ein erstes Treffen wurde im Mai 2008 von der 9. Vertragsstaatenkonferenz (COP 9) des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) begrüßt (Decision IX/15).

Das erste Beratungstreffen zu IPBES fand im November 2008 in Putrajaya (Malaysia) statt. Dort wurde die Idee eines zwischenstaatlichen "Biodiversitätsrats" teilweise noch sehr zurückhaltend diskutiert. Das änderte sich beim ebenfalls bei dem unter der Führung der UNEP im Oktober 2009 in Nairobi (Kenia) durchgeführten zweiten 'Multistakeholder Meeting' zu IPBES. Die dort von UNEP vorgelegte Lückenanalyse zu bestehenden Politikschnittstellen machte klar, dass nur ein neuer globaler Mechanismus die geforderten Aufgaben übernehmen könnte.

Während des dritten Beratungstreffens im Juni 2010 in Busan (Südkorea) einigten sich dann alle anwesenden Staaten darauf, die Einrichtung von IPBES zu befürworten und beschlossen einen Text, der Grundzüge für die Ausgestaltung von IPBES festlegte. Dieser Busan-Beschluss ("Busan Outcome“; Dok. UNEP/IPBES/3/3) hatte als verhandelter und akzeptierter Text eine viel höhere politische Verbindlichkeit als die Berichte der Vorgängertreffen. Er wurde an die UN-Vollversammlung weitergereicht, die in ihrer 65. Sitzungsperiode im Dezember 2010 den UNEP Governing Council ersuchte, die Gründung von IPBES vorzunehmen. Der UNEP Governing Council hat im Februar 2011 UNEP beauftragt, noch im gleichen Jahr zu einer Gründungssitzung einzuladen, an der alle UN-Mitgliedsstaaten und Organisationen der Zivilgesellschaft teilnehmen durften. Der erste Teil dieser Gründungssitzung fand im Oktober 2011 in Nairobi (Kenia) am Sitz der UNEP statt, der zweite Teil im April 2012 in Panama City (Panama). In Panama City wurde IPBES am 21.04.2012 offiziell von über 85 Staaten gegründet. Alle UN-Staaten sind eingeladen, IPBES beizutreten. Derzeit sind 125 Staaten Mitglieder von IPBES (Stand: September 2016).

Das erste Plenum nach der Gründung tagte im Januar 2013 in Bonn (IPBES-1), das zweite Plenum tagte im Dezember 2013 in Antalya (IPBES-2), das dritte Plenum tagte im Januar 2015 wiederum in Bonn (IPBES-3) und das vierte Plenum im Februar 2016 in Kuala Lumpur (Malaysia). Für März 2017 ist das fünfte Plenum in Bonn geplant.

Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es zwischen IPBES und dem Weltklimarat IPCC?

IPBES ist ein zwischenstaatliches wissenschaftliches Beratungsgremium für politische Entscheidungen über den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und der Ökosystemleistungen. Gremien ähnlicher Thematik und Größenordnung sind rar, das bekannteste Beispiel ist der Weltklimarat IPCC. Dieser wird auch als Vorbild für IPBES betrachtet, da die von ihm erarbeiteten Handlungsoptionen ebenfalls zur politischen Entscheidungsfindung beitragen.

Allerdings können die Strukturen des IPCC nicht einfach auf das Feld der Biodiversität übertragen werden, da dieses deutlich komplexer und reicher an Einflussfaktoren ist. Während der Klimawandel zwar durch lokale Emissionen entsteht, wirkt er auf regionaler und globaler Ebene und kann auch auf diesen erfasst werden. Viele weitere, nicht weniger gravierende Auslöser des Biodiversitätsverlustes wie der Landnutzungswandel oder die Übernutzung von Ressourcen wirken sehr viel kleinräumiger, werden aber von globalen Prozessen in Wirtschaft und Politik gesteuert. Ökosysteme sind komplexen Prozessen unterworfen, die auf verschiedenen Ebenen wirken und bei Entscheidungen über Nutzung und Erhaltung berücksichtigt werden müssen.

Um der hohen Komplexität der Thematik Rechnung tragen zu können, müssen die Strukturen von IPBES entsprechend gestaltet werden. Beispielsweise müssen andere Wissensträger als die der modernen Wissenschaftsdisziplinen wie hinzugezogen werden. Hierzu gehören u. a. indigene Völker und Stakeholder aus der Praxis, deren Wissen auf verschiedenen Ebenen zusammengetragen und verwaltet werden muss.

Auch müssen Assessments auf einer größeren Anzahl verschiedener Skalen von lokal bis global durchgeführt werden, als das bei IPCC der Fall ist, wenn IPBES Antworten auf gesellschaftsrelevante Fragen einzelner Regionen geben soll.

Ein weiterer Unterschied zwischen IPBES und IPCC besteht darin, dass IPCC im Jahr 1988 auch mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, das Problem des Klimawandels zu belegen. Der Biodiversitätsrückgang hingegen ist ausreichend belegt, zuletzt durch den vierten globalen Zustandsbericht (Global Biodiversity Outlook, GBO 4, 2014). Gemeinsam ist beiden Räten, dass sie einerseits die Folgen in verschiedenen Gebieten und für verschiedene Gesellschaften darstellen sollen. Andererseits sollen Lösungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Kosten aufgezeigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen IPBES und dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt?

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD) ist ein völkerrechtliches Rahmenabkommen. Das bedeutet, dass die Bestimmungen, die in den einzelnen Artikeln der Konvention festgelegt sind, in einem Folgeprozess durch weitere Beschlüsse der im zweijährigen Turnus tagenden Vertragsstaatenkonferenz (COP) konkretisiert werden müssen. Beschlüsse, die durch die COP gefasst werden, sind für die CBD-Mitgliedsstaaten bindend und müssen auf nationaler Ebene umgesetzt werden. Hierfür dienen vornehmlich die nationalen Biodiversitätsstrategien und Aktionspläne (National Biodiversity Strategies and Action Plans - NBSABs).

IPBES ist hingegen eine Wissenschafts-Politik-Schnittstelle, deren Arbeit politische Entscheidungsträger informieren soll. IPBES soll ausdrücklich keine bestimmte politische Richtung vorschreiben, sondern verschiedene alternative Handlungsoptionen aufzeigen (eines der Leitprinzipien von IPBES lautet: "provide policy-relevant information, but not policy-prescriptive advice, …", s. auch die Leitprinzipien von IPBES und UNEP/IPBES.MI/2/9, Appendix 1, II).

Wie arbeitet IPBES mit anderen Institutionen zusammen?

IPBES arbeitet mit diversen anderen Organisationen auf verschiedenen Ebenen zusammen. Dies beinhaltet andere UN-Einrichtungen wie das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), die Wüstenkonvention (UNCCD) oder die Klimarahmenkonvention (UNFCCC). Die jeweiligen Vorsitzenden wissenschaftlicher Nebenorgane globaler Umweltabkommen (z. B. der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates SBSTTA der CBD) können als Beobachter an den Sitzungen des Multidisciplinary Expert Panel (MEP) teilnehmen, welches die wissenschaftlichen Belange von IPBES steuert.

Auch soll IPBES mit wissenschaftlichen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten, die beispielsweise über Anwendungswissen verfügen, und grundsätzlich keine bestehenden Strukturen duplizieren, sondern sie ergänzen oder gegebenenfalls zusammenführen. Eine Strategie zur Einbindung der verschiedenen Stakeholder in die IPBES-Prozesse (Stakeholder Engagement Strategy, IPBES-Deliverable 4 (d); s. Annex II zu Dok. IPBES/3/18) wird im Rahmen des abgeschlossenen thematischen Assessments zu Bestäubern (IPBES-Deliverable 3a) in Kooperation mit verschiedenen Partnern und Stakeholdern erstmalig umgesetzt.

Bei welcher Organisation ist IPBES angesiedelt?

IPBES eine unabhängige, zwischenstaatliche Körperschaft. Die administrative Abwicklung von IPBES erfolgt federführend durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). UNESCO, FAO und UNDP werden für den Prozess konsultiert bzw. in ihn einbezogen. Es wird auch diskutiert, ob IPBES zukünftig offiziell in das UN-System eingegliedert werden soll (z. B. als Arbeitsbereich von UNEP). Einige Mitgliedsstaaten sehen hierin eine Chance, IPBES u. a. gegenüber anderen UN-Institutionen mehr Gewicht zu verleihen. Andere befürworten die Beibehaltung des jetzigen Status, um die politische Unabhängigkeit zu gewährleisten.

Wie wird IPBES finanziert?

Der Busan-Beschluss legt fest, dass IPBES nur über freiwillige Beiträge finanziert wird. Diese fließen in einen Fond, der von der UNEP verwaltet wird. Zu den möglichen Geberinstitutionen gehören u. a. Regierungen und UN-Organisationen, aber auch der Privatsektor und Stiftungen. Um eine Einflussnahme der Beitragszahler auf die Arbeit von IPBES zu verhindern, dürfen Gelder nur ohne Zweckbindung zur Verfügung gestellt werden. Seit 2012-2018 sind bisher Zusagen an Finanzmitteln in Höhe von knapp 27 Mio. US Dollar eingegangen (Stand November 2015; vgl. IPBES/4/13). Hinzu kommen zahlreiche bereits geleistete oder in Aussicht gestellt Sach- und Dienstleistungen. Nach den Planungen für den Zeitraum von 2012 bis 2019 weist das Budget der Plattform ein Defizit von rund 18 Mio. US Dollar auf, da finanzielle Zusagen von Geberinstitutionen nicht eingehalten wurden. Infolgedessen müsste die Plattform ihre Aktivitäten im Jahr 2017 weitgehend einstellen, wenn die benötigten Mittel nicht anderweitig eingeworben werden können.

Wie kann ich als mich als Wissenschaftler/in für IPBES engagieren?

Für eine Beteiligung am IPBES-Prozess gibt es für Wissenschaftler/innen mehrere Möglichkeiten. Die Plenumssitzungen sind grundsätzlich offen zugänglich für Vertreter interessierter Organisationen, die als Beobachter akkreditiert sind (neben Umweltverbänden sind dies auch verschiedene Universitäten bzw. wissenschaftliche Gesellschaften).

Die wichtigste Möglichkeit für Wissenschaftler/innen, sich an der inhaltlichen Arbeit von IPBES zu beteiligen, ist das Mitwirken in Expertengruppen (z. B. im Rahmen des Scopings von Assessments oder als Autoren oder Gutachter im Rahmen der Durchführung von Assessments).

Zudem werden in das Expertengremium von IPBES (Multidisciplinary Expert Panel, MEP) jeweils 5 Wissenschaftler/innen aus den 5 UN-Regionen gewählt. Dies setzt voraus, dass sie vorher durch eine Regierung nominiert wurden. Einzelne Wissenschaftler/innen werden häufig auch als Berater in die jeweiligen nationalen Regierungsdelegationen berufen und nehmen dann stellvertretend für die Regierung ihres Landes an den IPBES-Plenumssitzungen teil. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) leitet die deutsche Regierungsdelegation.

Wo finde ich mehr Informationen zu IPBES?

Mehr Informationen zu IPBES finden Sie auf der Webseite des IPBES Sekretariates, auf der Webseite der deutschen Koordinierungsstelle IPBES sowie auf unserer Seite.

 

NeFo FAQ zu IPBES als pdf (Stand: Oktober 2016) [pdf]

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

NeFo Wegweiser IPBES (Stand: Januar 2017) [pdf]

Zu den NeFo Sachstandsberichten zu den IPBES Plenumssitzungen