WorkshopSynthetische Biologie, Open Science und das Nagoya Protokoll

Datum: 
09. Januar 2018
Ort: 
Berlin

Parallel verlaufen verschiedene Entwicklungen: Die Anwendungsfelder und Möglichkeiten der Synthetischen Biologie erweitern sich rasant, Sequenzinformationen lassen immer schneller bis hin zu tragbaren Geräten ermitteln, vieles wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken unter dem Open Science Ethos zur Verfügung gestellt, und es gibt Überlegungen, die genetischen Sequenzinformationen (DSI) in das Nagoya-Protokoll aufzunehmen. Mit diesem Fachgespräch wollte NeFo dazu beitragen, die komplexe Gemengelage zu entwirren, die Verbindung zur Biodiversitätsforschung zu analysieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

Während des Workshops wurden die Themen Synthetische Biologie, Open Science und das Nagoya Protokoll im Zusammenhang diskutiert. Zuerst gab es fachliche Überblicke über die Möglichkeiten der synthetischen Biologie sowie die Nutzung digitaler Sequenzinformation in der Biodiversitätsforschung, gefolgt von Perspektiven aus Politik, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit, gefolgt von lösungsorientierten Diskussionen im World Cafe Format.

At the workshop, stakeholders and network representatives from science and policy discussed the linkage between synthetic biology and open science under specific considerations of the decisions of the Conferences of the Parties (COP) to the Convention on Biological Diversity (CBD) and to the Nagoya Protocol (NP) to consider any potential implications of the use of digital sequence information (DSI) for the three objectives of the CBD