WorkshopBiodiversitätsdaten & Monitoring im IPBES-Kontext

Datum: 
28. Februar 2014
Ort: 
Berlin

Am 28.02.2014 fand ein Workshop zum Thema „Biodiversitätsdaten und Monitoring im IPBES-Kontext“ in Berlin statt. Der Workshop befasste sich mit der Infrastruktur für Biodiversitätsdaten in Deutschland und den aktuellen Fragestellungen der IPBES Task Force „Knowledge and Data“. Die Ergebnisse des Workshops werden in Form eines Berichtes, der die Fragestellungen der Task Force aus deutscher bzw. europäischer Perspektive aufgreift, zusammengefasst. Der Bericht soll vor dem ersten Treffen der Task Force im Juni an das IPBES Sekretariat übergeben werden.

Programm

Begrüßung & Ziel des Workshops
Katrin Vohland, NeFo/MfN

Block I: Welche Daten benötigt IPBES?

Die Beschlüsse des IPBES Arbeitsprogramms im Hinblick auf die Relevanz von Biodiversitätsdaten
Malte Timpte, NeFo/MfN

Zum Vortrag
1.93 MB

Was für Daten werden benötigt, um die im Rahmen von IPBES geforderten Modellierungen durchzuführen?
Thomas Hickler, BiK-F 

Zum Vortrag
2.43 MB

Block II: Welche Biodiversitätsdaten gibt es in Deutschland?

Impulse

The German Federation for the Curation of Biological Data (GFBio) - auf dem Weg zu einer nationalen Biodiversitätsdaten-Infrastruktur
Janine Felden, Universität Bremen/MARUM 

Zum Vortrag
1.71 MB

Biodiversitäts-Wetterstationen
Wolfgang Wägele, ZFMK / BION AG zu Monitoring, Assessment, Vorhersage: Biodiversität in Raum & Zeit 

Zum Vortrag
3.71 MB

EU BON - Building the European Biodiversity Observation Network
Christoph Häuser, Anke Hoffmann, MfN 

Zum Vortrag
1.75 MB

Globales Datenmanagement und E-Infrastrukturen
Birgit Gemeinholzer, Justus-Liebig-Universität Giessen 

Zum Vortrag
510.19 KB

Block III: Wie kann die Nutzbarkeit deutscher Biodiversitätsdaten für IPBES erhöht werden?

Kleine Brainstorming – Gruppen (45 min)

Welche Datenquellen und verwahrungsorte sind in Deutschland für IPBES relevant? Welche Initiativen wären nötig?

(Diskussionsleitung Lisa Marquard, NeFo/UFZ)
IPBES wird in den nächsten Jahren im Rahmen des ersten Arbeitsprogrammes ein pan-europäisches und mehrere thematische Assessments durchführen. Welche deutschen Datenquellen sind hierfür erschließbar? Wie sind diese in Europa vernetzt?

Wie lässt sich die Lücke zwischen nationalen Daten und regionalen bis globalen Assessments schließen?
(Diskussionsleitung Florian Wetzel, MfN)
Mit EU BON gibt es bereits ein Projekt auf europäischer Ebene, welches sich die Integration verschiedener Daten befasst, darunter auch Datenquellen aus Deutschland. Wie nutzbar sind die in EU BON zu entwickelnden Tools, um nationale Daten für globale Assessments zur Verfügung zu stellen, und welche weiteren Möglichkeiten gibt es?

Wie lassen sich Biodiversitätsdaten so visualisieren, dass sie von politischen Entscheidungsträgern verstanden werden?
(Diskussionsleitung Malte Timpte, NeFo/MfN)

Während die wissenschaftliche Community stark auf Primärdaten angewiesen ist, werden von politischer Seite Indikatoren und Karten gefordert. Wie lassen sich die verschiedenen Bedürfnisse integrieren und welche Möglichkeiten der Visualisierung von Biodiversitätsdaten gibt es darüber hinaus?

Wie finde ich die passenden Datenquellen?
(Diskussionsleitung Falko Glöckler, MfN)

Wo finde ich die „richtigen“ Datenquellen? Wie verlässlich sind diese Quellen, welche Formate liegen vor? Das Brainstorming hier soll dazu dienen, internetbasierte Wegweiser für das im Rahmen von NeFo geplante Biodiversitätsportal zu entwickeln.

Diskussion im Plenum

•    Vorstellung der wichtigsten Fragen der Brainstorming Gruppen
•    Nominierungen für IPBES – Task Force
•    Diskussion der weiteren Schritte und Art des Berichtes