Presse

Gemeinsame Fischereipolitik: EU bleibt in der richtigen Richtung stehen

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Auch den finalen Beschluss zur gemeinsamen europäischen Fischereipolitik, auf den sich Abgesandten von Parlament, Rat und Kommission am 30. Mai in einer Dreierkonferenz zwischen einigten, feiert die EU als großen Wurf. Dabei bleibt er weit hinter den hohen Erwartungen an das Reformvorhaben zurück.

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Biologische Vielfalt - eine natürliche Versicherung gegen Krankheiten?

Mücke
Foto: A. Künzelmann/UFZ

Im Zentrum der zweiten „Internationalen Konferenz zu Biodiversität und den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen" der Leibniz-Gemeinschaft vom 16.-18. April 2013 stehen dabei sowohl Erreger von Infektionskrankheiten des Menschen und seiner Nutzpflanzen und -tiere als auch die Gesundheit ganzer Ökosysteme, von deren ökologischer Leistungen wir abhängen.

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EU-Agrarreform: Biodiversitätsforscher fühlen sich von der Politik ignoriert

Kuh
Foto: Podemus

Das EU-Parlament hat am 13. März 2013 über die Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) in den kommenden sieben Jahren abgestimmt. Der Verlust der biologischen Vielfalt werde unvermindert weitergehen, prophezeien Experten aus Forschung und Praxis.

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Wofür brauchen wir einen Weltbiodiversitätsrat?

Vollversammlung
IPBES-Plenum Bonn
Foto: S. Tilch/NeFo

Vergangenes Jahr holte Deutschland den Sitz des Sekretariates des künftigen „Weltbiodiversitätsrates" nach Bonn. Die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) soll als Politikberatungsgremium politischen Entscheidungsträgern unabhängige und glaubwürdige Informationen über die Lage zur biologischen Vielfalt zur Verfügung stellen.

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GIVD: Eine neue Infrastruktur für Datenverfügbarkeit – und Vertrauen

NeFo Logo
NeFo

Mit der neuen Initiative Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD) wollen Biodiversitätsforscher eine Übersicht über so viele globale Vegetationsdaten wie möglich schaffen und gleichzeitig ein altes Problem ihrer Zunft beseitigen: Die Angst, ihre hart erarbeiteten Daten herauszugeben, ohne dafür korrekt genannt und entsprechend gewürdigt zu werden.

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Böden und Biodiversität: Die Intensivlandwirtschaft entzieht sich ihre eigene Lebensgrundlage

Mais, Agrar
Ackerpflanzen beeinflussen maßgeblich Wärmehaushalt, Wasserkreislauf, Wolkenbildung, Wind und Regen
Foto: E. Westendarp/pixelio.de

Jährlich verlieren wir in Deutschland durch Bodenerosion 20 Mal mehr fruchtbaren Boden als sich nachbilden kann. Schuld daran ist die stetig zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft. Für die Verfügbarkeit von Nährstoff für die Pflanzen sorgt nämlich die Vielfalt und Zahl an Bodenorganismen. Die Intensivlandwirtschaft dezimiert diese jedoch zunehmend, und damit auch die Leistungen der Böden.

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EU-Agrarreform: Brauchen wir ökologischere Subventionen?

Mais, Agrar
Genetische Vielfalt bei Nahrungspflanzen schützt vor Ernteausfällen bei Krankheiten.
D. Schütz / pixelio.de

Ungefähr 50 Prozent der weltweit benötigten Nahrungsenergie für den Menschen werden von drei Pflanzenarten gedeckt. Von diesen werden wiederum nur wenige Hochleistungssorten angebaut. Ein Risiko, denn Krankheiten können auf einen Schlag die Ernte ganzer Kontinente vernichten. Darüber hinaus schwindet auch die Vielfalt der Wildarten. Auf dieser Vielfalt basieren jedoch zahlreiche Ökosystemleistungen.

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Forscher wollen die zukünftige Holzversorgung sichern – und mit Gentechnik sogar den Wald schützen

Die Nachfrage nach Holz steigt rapide. Im September 2011 hat die Bundesregierung in ihrer Waldstrategie 2020 die Steigerung des Holzeinschlags in deutschen Wäldern um 60 Prozent beschlossen. Damit würden so viele Bäume gefällt wie nachwachsen. Eine Ausweitung der „Waldflächen mit natürlichem Zuwachs", wie 2007 in der Nationalen Biodiversitätsstrategiebeschlossen, wäre so kaum zu realisieren.

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Man kann nur schützen was man kennt. Die Tiefsee kennt man fast gar nicht. Dennoch muss sie geschützt werden. Doch wer ist für die hohe See eigentlich verantwortlich?

Der Census of Marine Life, der am 4. Oktober vorgestellt wird, zeigt vor allem eins: Um den Schatz unserer Ökosysteme und Artenvielfalt überhaupt erkennen und wertschätzen zu können, ist aufwändige, langwierige und oft auch teure Forschung notwendig. Der Aufwand lohnt sich auch wirtschaftlich, denn der Nutzen für uns Menschen aus dieser Vielfalt ist enorm.

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