Presse

Erstellt am 01. September 2016

[NeFo Presse] Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie: Mit Haeckels Entdeckergeist in die Zukunft schauen

GfÖ-Präsident Wolters wird auch dieses Jahr mit seiner Band "The Sustainabilities" bei der Club Night auftreten.
Foto: GfÖ 2015

Ernst Haeckel Begriff der Ökologie wird 150 Jahre alt. Die Gesellschaft für Ökologie macht das Jubiläum zum Motto ihrer Jahrestagung. In dem Rahmen der einwöchigen Tagung stellen Forschende aus aller Welt ihre aktuelle Arbeit vor. Neue Paradigmen, wie sie Heackel, Darwin und Co. schufen, seien heute noch möglich, sagt GfÖ-Präsident Prof. Volkmar Wolters im NeFo-Interview. Mit ungebrochenem Entdeckergeist.

Erstellt am 01. Juli 2016

Welche Daten braucht es zur Rettung der Artenvielfalt? Internationale Konferenz in Leipzig

„Was wir sicher wissen ist, dass wir kaum etwas wissen“, sagt Dr. Miguel Fernández. Er ist Organisator der GEO BON Open Science Conference vom 4.-8.7. in Leipzig. Mehrere Hundert internationale Experten des globalen Beobachtungssystems zur Biodiversität diskutieren hier unter anderem, welche Datentypen gebraucht werden, um das globale Problem des „Biodiversitätsverlusts“ ausreichend zu erfassen.

Erstellt am 06. Juni 2016

UN-Bericht zur Lage der Weltmeere: Umfangreicher Überblick, allerdings ohne Tiefgang

Grüne Meeresschildkröte
Die Brutplätze der Grünen Meeresschildkröte sind vor allem durch zunehmende touristische Aktivitäten bedroht.
Foto: R. Eckstein/pixelio

Das World Ocean Assessment kennt kaum jemand. Dabei steckt in diesem globalen Rundumschlag über die Zustände und Belastungen der Meere enorm viel Arbeit. Auf über 1700 Seiten haben Hunderte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Auftrag der Vereinten Nationen ehrenamtlich den aktuellen Wissensstand zusammengetragen. Doch leider hat der Bericht als Politikberatungsinstrument zu wenig Tiefgang.

Erstellt am 25. April 2016

Tschernobyl 30 Jahre nach dem Unfall: Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

Tschernobyl, ZGF, Brombacher
Der Zugang zum Sperrgebiet ist stark regelementiert.
Foto: M. Brombacher / ZGF

30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. "Der Reaktorunfall hat für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss geschaffen", meint Michael Brombacher von der Zoolog. Gesellschaft Frankfurt. Und dies scheint zu florieren. Viele Tiere können sich offenbar an die Strahlung anpassen.

Erstellt am 26. Februar 2016

Weltbiodiversitätsrat gibt Überblick über die Bedeutung der Bestäuber und Maßnahmen zu ihrem Schutz

Hummel, Wildbienen, Bestäuber
Wildinsekten bestäuben wesentlich effektiver als Honigbienen, was sich auf die Ernte auswirkt.
Foto: Luise/pixelio.de

Die Interngovernmental Science-Policy Platform on Biodiversitity and Ecosystem Services soll der internationalen Politik das aktuelle Wissen zur Wertschätzung und Erhaltung der biologischen Vielfalt und ihrer Leistungen für das Wohlergehen der Menschen liefern. Experten aus aller Welt legen nun gemeinsam nach zwei Jahren Arbeit den ersten IPBES-Bericht vor, der sich mit Bestäubern und ihrer Bedeutung für die Nahrungssicherung befasst.

Erstellt am 19. Februar 2016

IPBES: Wozu brauchen wir biologische Vielfalt und einen wissenschaftlichen Rat dazu?

Obst, Äpfel
Ohne Bestäuber fehlte die Hälfte des Supermarktangebotes
Foto: colourbox

Der Weltbiodiversitätsrat soll ein wichtiges Instrument u.a. zur Erreichung der UN-Entwicklungsziele werden. Der Zusammenhang zwischen menschlichem Wohlergehen und funktionierenden Ökosystemen ist allerdings selbst in fachnahen Politikkreisen wenig bewusst. Dies soll IPBES ändern. Gleich das erste Assessment zu Bestäubern wird den Zusammenhang zwischen Biodiversität und Nahrungsmittelsicherheit aufgreifen.

Erstellt am 09. Februar 2016

[NeFo-Presse] Erste Berichte des Weltbiodiversitätsrats: Deutsche Biodiversitätsforschende sind Mitverfasser

Dr. J. Settele
Foto: A. Künzelmann / UFZ

„Es ist ein guter Bericht geworden, der ein hohes Potenzial hat, politisch ernst genommen zu werden", meint Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Halle. Er ist koordinierender Leitautor des Kapitels „Triebkräften des weltweiten Bestäuberrückgangs" und Mitautor der Zusammenfassung für Politikschaffende, die in Kuala Lumpur vom Plenum Zeile für Zeile diskutiert werden wird.

Erstellt am 19. Dezember 2014

Weltbiodiversitätsrat IPBES: Macht die Beteiligung der Industrie glaubwürdig oder das Gegenteil?

IPBES Plenum
IPBES Plenum

In Bonn kommen vom 12. bis 17. Januar zum dritten Mal die Vertreter der 126 UN-Mitgliedstaaten des „Weltbiodiversitätsrates“ IPBES zusammen. Beschlossen werden sollen unter anderem die geplanten Inhalte der ersten thematischen Berichte, welchen Stellenwert politische Handlungsempfehlungen spielen sollen und, wer in welcher Form zum Prozess beitragen darf. Besonders letzter Punkt entscheidet maßgeblich über die künftige Akzeptanz und somit den Umsetzungserfolg der Politikempfehlungen.

Erstellt am 27. Juni 2013

EU-Agrarpolitik sollte gesellschaftsrelevante Ökosystemleistungen fördern

Kulturlandschaften entwickeln,  Ökosystemleistungen stärken

In ihrem Politikpapier „Kulturlandschaften entwickeln, Ökosystemleistungen stärken – Politikempfehlungen für Deutschland" fordert die Nachwuchsgruppe „Ökosystemleistungen" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine stärkere Beachtung der Ökosystemleistungen als Grundlage für die menschliche Lebensqualität. Diese müssten auf allen politischen Ebenen durch entsprechend umfassende Politikprogramme gesichert werden.

Erstellt am 24. August 2011

Weltweit erstes Expertentreffen für globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten auf der Hohen See

In vielen Natura2000-Meerensschutzgebieten darf weiterhin fast uneingeschränkt gefischt werden
Foto: Naj / fotolia.com

Kommendes Jahr, so hat sich die Staatengemeinschaft im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) vorgenommen, soll ein globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten eingerichtet und effektiv gemanagt sein, das alle bedeutsamen biogeographischen Regionen sowie Lebensräume und Arten exemplarisch abdeckt. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Meeresschutzgebiete rapide an. Dennoch wird das 2012-Ziel nicht zu erreichen sein.

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