Presse

Erstellt am 22. Mai 2017

[Nefo-Presse] Neues Helmholtz-Institut für marine Biodiversität untersucht Einfluss des Menschen auf Meeresökosysteme

Unterwasseraufnahme an der Forschungsplattform Fino in der Nordsee.
Foto: R. Krone / AWI

Am 31. Mai 2017 eröffnet das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität in Oldenburg. Es soll Wissen zu den Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die marinen Ökosysteme generieren und besser verfügbar machen, denn gerade im globalen Maßstab besteht hier dringender Nachholbedarf, sagt Institutsdirektor Prof. Helmut Hillebrand im Interview.

Erstellt am 03. März 2017

Vollversammlung des UN-Biodiversitätsrates IPBES in Bonn – Details und Experten bei NeFo

Prof. Josef Settele, Berichtsleiter Globales Assessment und andere deutsche IPBES-Autoren im neuen Nefo-Video.
Foto: S. Zimmer

Vom 07. bis 10. März treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der derzeit 126 Mitgliedsstaaten des internationalen Politikberatungsgremiums zur biologischen Vielfalt IPBES in Bonn, um über aktuelle Arbeitsstände der entstehenden Statusberichte sowie künftige Produkte zu entscheiden. Einige der über 1000 beteiligten Autoren kommen auch aus Deutschland und nehmen auch an der Bonner Konferenz teil.

Erstellt am 13. Februar 2017

Fördermittel nur für qualitativ hochwertige Lebensmittel und Gemeinwohlleistungen ohne Marktregelung

Diverses Versuchsfeld der Uni Gießen
Foto: A. Gorenflo / Justus-Liebig-Universität Gießen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Anfang Januar ein neues Modell für Agrarsubventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2020 vorgestellt. Es geht aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Titel „Zukunftsfähige Agrarpolitik – Natur erhalten, Umwelt sichern“ (ZANEXUS) hervor und schlägt ein Punktesystem für verschiedene naturunterstützende Agrarmaßnahmen vor, die nicht vom Markt honoriert werden. Beteiligt war auch Professor Dr. Volkmar Wolters, Leiter der Arbeitsgruppe Tierökologie an der Universität Gießen.

Erstellt am 12. Dezember 2016

Was ist Synthetische Biologie? Die UN-Vertragsstaatenkonferenz müsste diese Frage beantworten, um für Sicherheit und Gerechtigkeit sorgen zu können

Foto: G. Schönemann / pixelio.de

Obwohl „Synthetische Biologie“ bei der CBD COP13 etwas versteckt unter „Sonstige Themen“ geführt wird, birgt sie doch Sprengstoff. Denn neue Technologien wie Genomsequenzierung und Genom-Editing eröffnen riesige Möglichkeiten mit genveränderten Organismen (GVO) und entsprechende Gewinne an neuen Märkten. Aber auch Risiken. Die CBD ist die globale Instanz, die Regln schaffen muss - trotz Widerstand.

Erstellt am 07. Dezember 2016

„Koalition der Willigen für Bestäuber“: Erster Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES zeigt Wirkung auf internationale Politik

Coalition of the willing at CBD COP13
Foto: IPBES

CBD COP13: Unter Leitung der Niederlande haben einige Staaten, darunter auch Deutschland, die „Koalition der Willigen“ gegründet. Diese versprechen, den Schutz der Bestäuber und deren Lebensräume durch nationale Strategien zu fördern, die sich an den Empfehlungen des IPBES-Berichts orientieren. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass IPBES in der CBD künftig eine wichtige Rolle spielen könnte.

Erstellt am 01. Dezember 2016

[NeFo-Presse] Erhaltung der biologischen Vielfalt: Die Umweltpolitik geht in die Offensive

Cancún, 2.-17. Dezember: Um  eine Trendwende beim ungebremsten Verlust der biologischen Vielfalt zu bewirken, müssen die globalen Naturschutzziele von den zuständigen Politikressorts übernommen werden. Einen Anfang soll eine gemeinsame Erklärung der höchsten Staatenvertreter am 3.12. noch im Vorfeld der Konferenz machen. In Deutschland geht das Umweltministerium in die Offensive.

Erstellt am 05. September 2016

Künstliches Licht stört die Bestäubung - Vortrag bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie

Kohldisteln produzieren unter nächtlicher Beleuchtung bis zu 20 % weniger Samen.
Foto: M. Hörler, Universität Bern

Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und resuziert die Samenbildung von Kohldisteln um bis zu 20 %. Diese Forschungsergebnisse präsentierten von Eva Knop und Leana Zoller von der Universität Bern heute bei der GfÖ-Jahrestagung in Marburg. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Straßenlaternen in den Berner Voralpen auf.

Erstellt am 05. September 2016

NeFo-Interview zur Roten Liste bedrohter Arten: „Begrenzung des Wachstums der Art Mensch“

Dr. Viola Clausnitzer
Foto: Senckenberg

Die aktuelle Rote Liste enthält derzeit 82 954 Arten, 23 928 davon sind bedroht. Sie gilt als wichtiger Indikator für die Erfassung des globalen Verlustes der biologischen Vielfalt. Allerdings ist die Verteilung der erfassten Arten nicht repräsentativ. Es fehle schlicht an der Forschungsfinanzierung bspw. für Insekten, meint Dr. Viola Clausnitzer vom Senckenberginstitut.

Erstellt am 05. September 2016

[Nefo-Presse] GfÖ-Jahrestagung 2016: „Ein Kadaver von 30 Kilogramm bringt dem Boden so viel Stickstoff wie 100 Jahre herkömmliche Düngung“ - Interview mit Dr. Christian von Hoermann

Nach sechs Tagen hatten Aasfresser den ersten Tierkadaver skelettiert.
Foto: S. Weithmann, Universität Ulm.

Tierkadaver verrotten im naturnahen Wald schneller als im stark genutzten Forst. Das zeigte Christian von Hoermann von der Universität Ulm. Hohe Temperaturen aber auch reichlich Totholz oder ein lockerer Boden bilden gute Bedingungen für aasfressende Käfer. Seine Ergebnisse hat und Schlüsse für Forstwirtschaft und Rechtsmedizin präsentierte der Forscher heute auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

Erstellt am 01. September 2016

[NeFo Presse] Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie: Mit Haeckels Entdeckergeist in die Zukunft schauen

GfÖ-Präsident Wolters wird auch dieses Jahr mit seiner Band "The Sustainabilities" bei der Club Night auftreten.
Foto: GfÖ 2015

Ernst Haeckel Begriff der Ökologie wird 150 Jahre alt. Die Gesellschaft für Ökologie macht das Jubiläum zum Motto ihrer Jahrestagung. In dem Rahmen der einwöchigen Tagung stellen Forschende aus aller Welt ihre aktuelle Arbeit vor. Neue Paradigmen, wie sie Heackel, Darwin und Co. schufen, seien heute noch möglich, sagt GfÖ-Präsident Prof. Volkmar Wolters im NeFo-Interview. Mit ungebrochenem Entdeckergeist.

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