PressemitteilungLeben im Transformationskorridor: Wie können Neun Milliarden Menschen künftig ein gutes Leben haben?

Konsum gilt als ein maßgeblicher Treiber globaler Nachhaltigkeitsprobleme. Folgerichtig widmen sich die Vereinten Nationen in ihren 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auch nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion (Ziel 12). Doch wie überträgt man ein solches globales Ziel auf die Lebenswelt der Bürger? NeFo-Interview mit der Sprecherin der neuen Forschungsgruppe „Nachhaltiger Konsum“.

Anfang des Jahres hat sich im Rahmen des Deutschen Konsortiums für Nachhaltigkeit in FutureEarth (DKN) die Arbeitsgruppe „Nachhaltiger Konsum“ gegründet. Sie besteht aus derzeit neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener gesellschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen. Im Zentrum der Arbeitsgruppe steht das Konzept der „Transformationskorridore“. Diese stellen virtuelle Grenzen des eigenen Handelns und Konsums dar, innerhalb derer ein Individuum seine wichtigsten Bedürfnisse befriedigt ohne die Lebensbedingungen anderer Individuen und Folgegenerationen einzuschränken.

Die Arbeitsgruppe möchte exemplarische Fallbeispiele verschiedener Lebensphasen und Umfelder im deutschsprachigen Raum erstellen, die als Ausgangspunkt für Anschlussforschung dienen sollen. Wie das geht, erzählt die Soziologin und AG-Sprecherin Dr. Melanie Jaeger-Erben von der Technischen Universität Berlin im

NeFo-Interview