Tiefseebergbau hinterlässt tiefe Narben - Massiver Artenverlust 26 Jahre nach Abbau nachgewiesen

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Tiefsee, Bergbau, Mangan, Energie
Manganknolle aus dem Untersuchungsgebiet im Pazifik.
Foto: Lins / Senckenberg

Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen die Auswirkungen von Tiefseebergbau – wie den Abbau von Manganknollen – auf die Artenvielfalt am Meeresboden untersucht. Sie zeigen, dass auch 26 Jahre nach dem Abbau ein erheblicher Verlust bodenlebender Organismen zu verzeichnen ist. Insbesondere filtrierende Tiere sind betroffen – über zwei Jahrzehnte nach dem Abbau bleiben knapp 80 Prozent dieser Arten verschwunden. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Biogeosciences“.