Pflanzen erobern Europas Gipfel immer schneller

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Arnika: Eine subalpine Art, historisch auf keinem einzigen Gipfel, heute dagegen auf 14 der untersuchten Gipfel.
Foto: V. Stöckli

Heute wachsen auf Berggipfeln deutlich mehr Pflanzenarten als noch vor 100 Jahren. Viele Studien haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass dies mit der Erwärmung der Klimas zusammenhängt. Doch ein direkter Zusammenhang zwischen steigenden Temperaturen und zunehmender Artenzahl konnte bisher nicht großflächig nachgewiesen werden. Forschern um Prof. Dr. Manuel Steinbauer von der Professur für System-Paläobiologie der FAU und Dr. Sonja Wipf vom SLF ist es zusammen mit Wissenschaftlern aus elf Ländern gelungen, erstmals zu beweisen, dass die Artenvielfalt auf Berggipfeln in ganz Europa ansteigt und dass dies immer schneller geschieht.