Ozeanversauerung begünstigt Massenvermehrung giftiger Alge

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Ein Taucher neben einem Mesokosmos vor der Küste von Gran Canaria. Foto: Michael Sswat/GEOMAR (CC BY 4.0) Ein Taucher neben einem Mesokosmos vor der Küste von Gran Canaria.
Foto: M. Sswat/GEOMAR (CC BY 4.0)

Steigen die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und folglich auch im Ozean weiter an, könnte dies die massenhafte Vermehrung toxischer Algen begünstigen, mit weitreichenden Folgen für das Nahrungsnetz im Meer. Das hat ein Langzeitexperiment vor den Kanarischen Inseln gezeigt, das eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Climate Change erschienen.