Menschen schränken Tierwanderungen ein

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Gnuherde im Regen
Foto: R. Buchholz / pixelio.de

Der Mensch greift in die Landschaft ein – durch Städtebau und Straßen, landwirtschaftliche Nutzflächen sowie den Abbau von Rohstoffen. Welche Auswirkungen hat dieser menschliche Einfluss auf Tiere und ihre Lebensräume? Anhand von GPS-Bewegungsdaten von mehr als 800 Tieren wiesen Wissenschaftler nun weltweit nach, dass bewegen sich Säugetiere in kultivierten Landschaften im Schnitt nur ein Drittel bis halb so weit bewegen wie in freier Wildbahn. Die Studie wurde von Biologen der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz und dem Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell durchgeführt und in Science veröffentlicht