Max-Planck-Forscher unterstützen Volksbegehren Artenvielfalt

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Foto: Volksbegehren Artenvielfalt

Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie Ende der 1980er Jahre. In Bayern findet deshalb vom 31. Januar bis 13. Februar ein Volksbegehren zu einer Änderung des bayerischen Naturschutzgesetzes statt. Die geforderten Gesetzesänderungen könnten Max-Planck-Forschern zufolge den Rückgang von Tieren und Pflanzen in Bayern aufhalten. "Mit dem weltweiten Verlust von Tier- und Pflanzenarten verschwinden unzählige Anpassungen, die die Evolution in Jahrmillionen geschaffen hat. Wir verlieren also das evolutionäre Gedächtnis unseres Planeten. Viele Arten stehen bereits vor dem Aussterben. Wir müssen also schnell handeln, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen“, sagt der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Martin Stratmann.