Klimawandel könnte Artenvielfalt der Alpen künftig stärker beeinflussen als Landwirtschaft

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Die Modellregion wird im Norden von Ackerbau und im mittleren und südlichen Teil von Grünland- und Forstwirtschaft dominiert.
Foto: I. Dullinger

Intensive landwirtschaftliche Nutzung wirkt sich stark auf die Artenvielfalt aus. Der Klimawandel könnte die Landwirtschaft in Zukunft aber als Hauptursache der Biodiversitätskrise ablösen. Modellrechnungen dazu waren bislang selten, weil Vorhersagen über die Entwicklung der Landwirtschaft schwierig sind. Wissenschafter*innen der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur haben nun ein kombiniertes Modell für eine Beispielregion in den österreichischen Alpen entwickelt.