Hormonelle Wirkung von Bisphenol A auf Fische und Amphibien – UBA prüft weitere Regulierung

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Bisphenol A ist als besonders besorgniserregender Stoff für die Umwelt anerkannt
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Ab Januar 2018 ist Bisphenol A nicht nur wegen seiner schädlichen Wirkung auf den Menschen sondern auch wegen seiner Umwelteigenschaften auf der sogenannten REACH-Kandidatenliste für besonders besorgniserregende Stoffe. Er könnte nun noch weitgehender reguliert werden. Studien hatten gezeigt, dass Bisphenol A bei Fischen und Froschlurchen hormonähnlich wirkt und Fortpflanzung und Entwicklung schädigt. Das UBA wird prüfen, ob und gegebenenfalls welche Verwendungen von Bisphenol A für einen bessere Schutz der Umwelt zusätzlich beschränkt werden müssen. Umzusetzen wäre das durch den europäischen Gesetzgeber.