Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

pic_79e6d2093e20190729091301.jpg

Ko'olau Gebirgskette auf Oahu, der drittgrößten der hawaiianischen Inseln. Die Forscher untersuchten auch die Auswirkungen der eingeführten Arten auf die Biodiversität.
Foto: W. Weaver

Das Verständnis, wie die Biodiversität durch mehrere Kräfte geformt wird, ist entscheidend für den Schutz seltener Arten und einzigartiger Ökosysteme. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) sowie der University of Hawai'i in Mānoa hat festgestellt, dass die Biodiversität auf älteren Inseln höher ist als auf jüngeren. Darüber hinaus fanden sie heraus, dass eingeführte Arten die Auswirkungen des Inselalters auf die Muster der lokalen Biodiversität verwässern. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PNAS erschienen.