EU-Rechnungshof kritisiert Ökologisierung der EU-Agrarpolitik als unwirksam

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Überdüngung ist eine der Ursachen für Ökosystembelastungen im Agrarland, bspw. der Bodenorganismen
Foto: W. Dirscherl / pixelio.de

Die Ökologisierung der EU-Agrarförderung, eine Direktzahlungsregelung, mit der Landwirte für Bewirtschaftungsmethoden belohnt werden, die die Bodenqualität, die Bindung von Kohlenstoff und die biologische Vielfalt positiv beeinflussen, wurde im Jahr 2015 eingeführt. Der Europäische Rechnungshof kommt in seinem Sonderbericht Nr. 21/2017 zu dem Schluss, dass die Ökologisierung so, wie sie derzeit umgesetzt wird, wohl kaum zur Erreichung dieses Ziels führen wird. Dies ist hauptsächlich auf die geringen Anforderungen zurückzuführen, die im Wesentlichen die normale landwirtschaftliche Praxis widerspiegeln.