Erste europäische Vergleichsstudie zur Bewertung urbaner Biodiversität: Städter lieben Wildpflanzen

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Stadtnatur, urban
Schloßpark Husum
Foto: J. Kuhlemann / pixelio.de

Viele Naturschützer und auch Kommunen setzen sich bereits für Stadtnatur ein. Doch haben sie genügend gesellschaftlichen Rückenwind? Ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Ingo Kowarik und Stadtökologin Dr. Leonie Fischer an der TU Berlin fand heraus, dass die höchste Artenvielfalt die größte Zustimmung fand – in Parks ebenso wie im Straßenraum und auf Brachflächen. Ein für Stadtgärtner interessantes Detail: Die vegetationsfreie, „saubere“ Baumscheibe unter Straßenbäumen wurde eindeutig negativ bewertet, alle Varianten mit Wildpflanzen dagegen positiv. Auch die wilde Natur auf Brachflächen stieß auf breite Zustimmung.