Ecuador: Rodungen zerstören mehr Wald als der Klimawandel

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Ein Großteil der Trockenwälder Ecuadors liegt im Südwesten des Landes, in der Region Tumbes-Chocó-Magdalena
Foto: P. Hildebrandt/ TUM

Für die weltweit stark bedrohten tropischen Wälder sind Rodungen für Ackerland und der Klimawandel die zwei Hauptgefahren. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Thünen-Instituts verglichen die Verluste durch Abholzung mit denen, die extreme Klimawandel-Szenarien in Ecuador mit sich bringen würden. Obwohl die globale Erwärmung die Artenverteilung verändern dürfte, geht durch Waldrodungen mehr Trockenwald verloren als durch prognostizierte Klimawandelschäden.