Wie die biologische Vielfalt gegen gebietsfremde invasive Arten geschützt werden soll

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Wollhandkrabbe, invasive Arten, biologische Vielfalt
Wollhandkrabben wurden vor über 100 Jahren aus Asien zu uns gebracht und besiedeln nun große Flüsse wie Weser, Elbe und Rhein.
Foto: C. Fischer / CC BY-SA 3.0

Mit der Verabschiedung durch den Bundesrat hat das Gesetz über die Prävention und das Management invasiver gebietsfremder Arten die letzte parlamentarische Hürde genommen. Das Gesetz schafft die Voraussetzungen, um eine bereits seit 2015 geltende EU-Verordnung in Deutschland anzuwenden. Dadurch sollen die negativen Folgen gemindert werden, die mit der Ausbreitung invasiver Pflanzen- und Tierarten für die biologische Vielfalt verbunden sind. Die EU-Verordnung untersagt unter anderem Einfuhr, Haltung, Zucht und Freisetzung von Arten, die in einer offiziellen EU-Liste erfasst sind. Dazu zählt beispielsweise der Nordamerikanische Ochsenfrosch oder die Chinesische Wollhandkrabbe.