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Informationsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Politik und Verwaltung zu aktuellen Forschungsergebnissen der Biodiversitätsforschung und gesellschaftlichen Positionierungen der Forschung.

Aktuelles

Hochwasser und Naturschutz - das neue Eckpunktepapier

Das Bundesamt für Naturschutz hat ein Eckpunktepapier zum vorsorgenden Hochwasserschutz veröffentlicht. Ein vorsorgender Hochwasserschutz muss neben technischen Maßnahmen und einer Minderung der Schadenspotenziale unbedingt auch die Rückgewinnung von Auenflächen beinhalten. Mit dem Eckpunktepapier will das BfN die fachliche und politische Diskussion über die notwendigen Konsequenzen aus der letzten Hochwasserkatastrophe bereichern.

Mehr Informationen beim →BfN und direkt zum →Eckpunktepapier

 

 

 

Eismeer mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund
Eismeer mit schneebedeckten
Bergen im Hintergrund.
Quelle: axily - Fotolia.com

Zum Auftakt der zweitägigen Sondersitzung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) am Montag in Bremerhaven appellierte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, an alle Mitgliedstaaten, eine internationale Vorreiterrolle bei der Einrichtung von Meeresschutzgebieten einzunehmen: „Um die natürlichen Meeres-Ressourcen langfristig zu schützen, brauchen wir weltweit vernetzte Systeme von Meeresschutzgebieten. Bei den Vorschlägen, die jetzt für die Antarktis auf dem Tisch liegen, geht es um nichts weniger als die Schaffung der größten Meeresschutzgebiete weltweit. Es handelt sich um große Naturreservate von außerordentlich hohem ökologischen Wert. Lassen Sie uns diese Chance nutzen und die Zukunft der Antarktis entscheidend mitgestalten“, so der Appell von Bleser.

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Futtern hilft: Miesmuscheln wachsen auch in saurerem Wasser - Studie zu Labor- und Freilandexpe-riment in der Kieler Förde

Miesmuschel by gabriele Planthaber pixelio.deMiesmuschel. Foto: G. Planthaber/pixelio.deEin mehrwöchiges Labor- und Freilandexperiment des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass die Tiere auch dann wachsen und Kalkschalen bilden, wenn der Anteil an gelöstem Kohlendioxid im Wasser aktuelle Werte deutlich übersteigt. Die Entwicklung der Muscheln hängt jedoch davon ab, ob im versauerten Wasser ausreichend Nahrung verfügbar ist.

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Wie wichtig ist Vielfalt? EU-Großprojekt zur Biodiversitäts-Forschung in der Ostsee

Dorschlaven Mikroskop GeomarFrischgeschlüpfte Dorschlarven unter dem Mikroskop. Der Dorsch ist eine Schlüsselart der Ostsee sowohl für die Nahrugsnetze, als auch für die Fischerei. Foto: C. Clemmesen, GEOMARDie große Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme ist an Land längst anerkannt. Doch wie wichtig ist biologische Vielfalt für marine Lebensgemeinschaften? Mit dieser Frage beschäftigen sich ab sofort Meeresökologen aus acht europäischen Staaten in dem neuen Forschungsprojekt BIO-C3. Die EU fördert es für dreieinhalb Jahre mit vier Millionen Euro. Die Projektkoordination übernimmt das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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Asiatischer Marienkäfer: Auswirkungen auf Winzer, Obstbauer und heimische Arten

HarmoniaAxyridis anPfirsich JKIAsiatischer Marienkäfer. Foto: J. Gross/JKI DossenheimDer Asiatische Marienkäfer, Harmonia axyridis, ist als invasive Art in Europa inzwischen flächendeckend verbreitet. Im Jahr 2007 traten die Käfer erstmals in Weinbaugebieten massenhaft auf und konnten später dabei beobachtet werden, wie sie vorgeschädigte Trauben kurz vor der Weinlese anfraßen. Auf der anderen Seite erweist sich der Käfer im Weinbau und in anderen Kulturen (z. B. Obst, Getreide) als effektiver Blattlaus- bzw. Reblaus-Vertilger. Die bisherigen Forschungsergebnisse des Julius Kühn-Instituts (JKI) geben vor allem für den Weinbau erste aussagekräftige Anhaltspunkte zu den Auswirkungen des Neulings in Deutschland.

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Der Hula-Frosch ist nicht ausgestorben – doppelte Wiederentdeckung eines lebenden Fossils

Hula-Frosch Frank GlawEinzigartiges Merkmal des Hula-Frosches: seine auffällige schwarze Bauchseite mit weißen Punkten. Foto: Frank GlawBiologische Sensation und Hoffnungsschimmer für den Naturschutz: Der für ausgestorben erklärte Hula-Frosch aus Israel taucht nach fast 70 Jahren wieder auf. Genaue Untersuchungen unter Beteiligung von Forschern der Technischen Universität Braunschweig zeigten zudem, dass es sich um ein echtes lebendes Fossil handelt, welches keine direkten Verwandten unter den heute lebenden Fröschen besitzt.

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Moderne Drachen in Gefahr -  Rücksichtslose Ausbeutung asiatischer Riesenechsen aufgedeckt!

Baumwarane Mark Auliya UFZZwei Drittel aller in Neuguinea gefangenen Reptilien, wie diese bunten Baumwarane, überleben den langen Handelsweg unter oft katastrophalen Bedingungen nicht. Foto: Mark Auliya/UFZNeue Studie belegt, dass die Warane Südostasiens, die zu den  größten lebenden Echsen gehören, trotz bestehender Gesetze in unvorstellbarem Ausmaß wegen ihrer Häute und für den Haustierbedarf gefangen, vermarktet oder getötet werden – allzu oft illegal! Deutschland spielt eine zentrale Rolle im internationalen Handel mit lebenden Reptilien.

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Taten statt Worte - Internationale Organisationen schließen sich zusammen um das Artensterben zu stoppen

Internationale Natur- und Artenschutzorganisationen sowie die Sekretariate verschiedener Umweltabkommen haben sich zu den "Freunden des Aichi Biodiversitätszieles 12" zusammengeschlossen, um vom Aussterben bedroht Arten besser zu schützen. Die neue Initiative soll Staaten dabei unterstützen, bis 2020 das Aussterben von Arten auf der Roten Liste zu stoppen und den Bestand zu stabilisieren. Bereits 21 Organisationen unterstützen die Initiative.

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"Wasser für Alle!" - Woche der Botanischen Gärten 2013

Wasser VBG Ausstellung2013Quelle: wasser-fuer-alle.comVom 8. bis zum 16. Juni 2013 findet zum zehnten Mal die „Woche der Botanischen Gärten" statt. Das diesjährige Thema lautet: "Wasser für Alle!". Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen haben dazu eine Ausstellung konzipiert, die zeitgleich in 27 Botanischen Gärten in Deutschland zu sehen ist.

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Vorstoß zu den Brennpunkten: Weltkonferenz zu Klimafolgen

Forscher haben eine Reihe von Brennpunkten ermittelt – solche der Klimafolgen als auch solche der Forschung, die sich mit diesen befasst. Das Amazonas-Gebiet, Ostafrika und die Mittelmeer-Länder werden einen erheblichen Wandel durchleben, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen unvermindert weitergeht, so zeigt eine neue Analyse. Sie wurde bei der Weltkonferenz der Klimafolgenforschung in Potsdam vorgestellt, die an diesem Donnerstag endete. Mehr als 300 Wissenschaftler und Interessenvertreter aus über 40 Ländern debattierten vier Tage. Eines der wichtigsten Ergebnisse: die Klimafolgen-Forscher werden sich zusammentun mit Ökonomen, um mögliche künftige Kosten und Schäden besser abzuschätzen.

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Presseschwerpunkt Juli

Neonicotinoide

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No Risk, no Food?

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NeFo-Video

"Stakeholder engagement" ist das A&O für ein erfolgreiches IPBES! Wie es gehen kann, zeigt unser Film.

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Medientipps

Deutschlandfunk, 15.07.2014
Gefährlicher Hunger nach Holz

GEO online, 15.07.2014
Blühende Grenzstreifen

Süddeutsche Zeitung, 12.07.2014
Die Acht-Billionen-Dollar-Bank

ZDF -Terra X, 12.07.2014
Universum der Ozeane

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2014
Die Krise der Wiese

DIE ZEIT, 26.06.2014
Der 100-Millionen-Schatz

WDR - Abenteuer Erde, 24.06.2014
Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen

Detektor fm, 19.6.2014
EU-Agrarreform: Wo Öko draufsteht, ist noch lange nicht Öko drin

GEO online, 16.06.2014
Im Reich der Essigrosen-Dickfühlerweichwanze

DIE ZEIT online,05.06.2014
Die Schatzkammer der Insektenforscher

ZDF planet e, 14.05.2014
Die Saatgut-Retter

3sat nano, 12.05.2014
Bedrohte Vielfalt: Jede dritte Art in Nord- und Ostsee gefährdet

3sat nano, 07.05.2014
nano spezial: Unterwelten

GEO Kompakt, April 2014
Beherrschen Pflanzen die Welt?

Die ZEIT, 29.04.2014
Der Frikadellenfisch

Süddeutsche Zeitung, 23.04.2014
Regenwald aus Menschenhand

Süddeutsche.de, 22.04.2014
Mückenatlas und Sternenkunde

Spektrum.de, 08.04.2014
Gemischte Landnutzung bietet doppelten Vorteil

NDR logo, 04.04.2014
Haben wir Pflanzen unterschätzt?


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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