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The implementation of the National Biodiversity Strategy in Germany depends on many decisions from various politicians and stakeholders. NeFo offers relevant insights into the state of research and provides the necessary knowledge basis for political decisions related to the sustainable use of biodiversity. NeFo presents scientific positions to urgent societal questions.

 

Service for policy makers and other stakeholders

  • Service centre with personal facilitation of expert contacts
  • Reports, views and positions from the science community
  • Up to date news and results from German biodiversity research
  • Background information on research and conservation of biological diversity and its societal relevance
  • Newsletter for policy makers and other stakeholders

 

Contact

Dr. Axel Paulsch

Tel.: +49 341 235 - 1650

Mail: policy@biodiversity.de

 

Aktuelles

Die Nieren der Natur

Flussauen reinigen unser Wasser erstaunlich effektiv – wenn wir sie lassen

idb-2013-logo-enDen diesjährigen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai hat das Übereinkommen über die biologische Vielfalt CBD dem Wasser gewidmet. Dreißig Prozent des Trinkwassers in Deutschland hängen direkt von Oberflächengewässern ab. Dass es trinkbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Hauptfilterleistung erbringt die Natur. Deutschlands Flussauen halten Schadstoffe und Nährstoffe im großen Stile zurück - z.B. bis zu 42 000 Tonnen Düngemittel aus der Landwirtschaft jährlich. Und es könnte noch viel mehr sein. Doch Intensivlandwirtschaft und Siedlungsbau dezimieren die Überflutungsflächen an Flüssen. In Deutschland sind nur noch zehn Prozent der Auen in einem naturnahen Zustand. Durch Renaturierung von Teilen könnten die vielfältigen Ökosystemleistungen wieder hergestellt werden – und uns große gesellschaftliche Kosten ersparen.

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Das vergessene Meeresmonsterchen

Knochen Gronosaurus Hampe MfNKnochen Gronosaurus Foto: Hampe/MfNOliver Hampe vom Museum für Naturkunde Berlin bewies, dass auch in alten wissenschaftlichen Sammlungen außergewöhnliche Funde auf ihre Entdeckung warten. Im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte er ein vor 101 Jahren entdecktes Fossil als neuen Saurier identifizieren. Es handelt sich um das weltweit einzige Exemplar von Gronausaurus wegneri, einem 3 m langem Plesiosaurier, der durch die kreidezeitlichen Meere und Flussdeltas jagte und für damalige Verhältnisse ein kleiner Vertreter dieser Meeresreptilien war.

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Kulturlandschaften entwickeln, Ökosystemleistungen stärken – Politikempfehlungen für Deutschland

Politikpapier OekosystemleistungenQuelle: BBAWEin neues Politikpapier der interdisziplinären Forschungsgruppe „Ökosystemleistungen" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zeigt Möglichkeiten einer Umsetzung des Ökosystemleistungsansatzes in Deutschland sowie Leitlinien auf, die bei der Integration des Konzepts in relevante Sektor- und Querschnittspolitiken beachtet werden sollten.

→Zur Pressemitteilung

→Zum Politikpapier „Kulturlandschaften entwickeln, Ökosystemleistungen stärken"

Unternehmerstudie: „Ich sorge mich um die Umwelt, aber ..."

Geschaeftsleute by Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com pixelio.de© Gerd Altmann / Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.deViele Unternehmer versprechen nachhaltiges Wirtschaften und treffen dennoch Entscheidungen, die der Natur schaden. Wirtschaftswissenschaftler haben nun herausgefunden, dass viele Firmenchefs ihr Umweltbewusstsein keineswegs vortäuschen – aber ihre Handlungen unbewusst von ihren Werten entkoppeln. Die Erkenntnisse erweitern das Wissen über die Bedeutung von Moral und Unterbewusstsein bei wirtschaftlichen Entscheidungen.

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Projekt KLIMAGRAD: Wie beeinflussen Klimawandel und Tourismus das Ökosystem der Alpen?

Projekt KLIMAGRAD Christina Schuster TUMKlimastation mit Blick ins besiedelte Tal. Foto: Ch. Schuster/TUMDie Alpen sind stark vom Klimawandel betroffen. Im weltweiten Vergleich ist hier die mittlere Jahrestemperatur um mehr als das Doppelte (1,5 °C) gestiegen. Da sich alpine Tier- und Pflanzenarten perfekt an die unwirtlichen Bedingungen der Hochlagen angepasst haben, reagieren sie äußerst empfindlich auf Störungen. Das Projekt KLIMAGRAD hat untersucht, wie sich menschliche und klimatische Einflüsse im Werdenfelser Land auswirken – zum Beispiel Luftschadstoffe oder Wandertourismus auf der Zugspitze. Das Ergebnis der Studie ist ein Referenzsystem, mit dem sich Veränderungen künftig im Detail dokumentieren lassen.

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Sind alle Vögel wirklich da?

haussperling nabuDer Haussperling: Dauergewinner bei der Stunde der Gartenvögel und doch auf der Vorwarnstufe der Roten Liste. Foto: Fotonatur; NABUDer NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – NABU-Partner in Bayern – rufen vom 9. bis 12. Mai Naturfreunde in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Das Aktionswochenende folgt dem Prinzip der „Citizen Science", der Forschung für Jedermann: Möglichst viele Menschen beobachten selbst, tragen die Beobachtungen zusammen und erstellen so eine umfassende Datensammlung. Je mehr Menschen daran teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. 

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→Weitere "Citizen Science"-Aktionen

Invasive Arten: Vorsorge ist der beste Schutz

Großblütiges Heusenkraut Ludwigia grandiflora Einzelpflanze Andreas Hussner 300Großblütiges Heusenkraut (Ludwiga grandiflora). Foto: Andreas Hussner / BfNIn Folge der Globalisierung werden immer mehr Tier- und Pflanzenarten weltweit verschleppt oder gar bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes angepflanzt oder ausgesetzt. Doch nur relativ wenig Arten sind invasiv und beeinträchtigen die biologische Vielfalt. Von invasiven Arten allerdings können erhebliche negative Auswirkungen auf die heimischen Arten und Lebensgemeinschaften ausgehen. Umso wichtiger sei es, die aktuell und potenziell invasiven Arten unter den Neubürgern zu identifizieren und Abwehrmaßnahmen zu treffen, so BfN-Präsidentin Jessel. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BfN wurde daher erstmals für den Naturschutz in Deutschland eine entsprechende Warnliste invasiver Arten erarbeitet.

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Rechenschaftsbericht zur biologischen Vielfalt

logo biologische vielfalt StrategieDas Bundeskabinett hat am 24. April den ersten Rechenschaftsbericht zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen. Entsprechend den Vorgaben der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gibt dieser Bericht einen Überblick über die Erreichung der Ziele und die Realisierung der Maßnahmen in den verschiedenen Aktionsfeldern.

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Die Zukunft von Riffen: ein Modell gibt Auskunft

Riff Sansibar H. Reuter, ZMTRelativ ungestörtes Riff vor der Westküste von Sansibar. Foto: H. Reuter, ZMTTropische Korallenriffe sind weltweit einer Vielzahl von Stressfaktoren ausgesetzt, die oft gemeinsam auf sie einwirken. Wie lange können Riffe Widerstand leisten, und wann ist der kritische Punkt erreicht, an dem ein Riff irreversibel geschädigt ist? Um diese zentrale Frage anzugehen, entwickelten Ökologen des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen ein Simulationsmodell: es lässt ein virtuelles Riff unter dem Einfluss einiger der häufigsten Störfaktoren wachsen - mit überraschenden Ergebnissen!

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Der Wild-Apfel: Nur noch rund 5.500 Bäume

Wildapfel Gruene Liga Osterzgebirge eVKnospen und Blüten des Wildapfels. Foto: Grüne Liga Osterzgebirge e.V.Die einzige in Mitteleuropa heimische Apfel-Art ist in vielen Teilen Deutschlands gefährdet. Die BLE hat die Erhebung der Wild-Apfelbestände in Deutschland betreut und unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium bei weiteren Aktivitäten zur Erhaltung des "Baum des Jahres 2013".

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Medientipps

Tagesspiegel 18.05.
Bedrohte Artenvielfalt Keiner stirbt für sich allein

Radio Bremen 21.05.
Europäisches Fachzentrum Moor und Klima

Naumburger Tageblatt 22.05.
Trübe Pleiße besorgt Flussanrainer

Sächsische Zeitung 22.05.
So braun wie die Spree

3sat 22.05.
nano-spezial zum Thema Wasser


 Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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