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The implementation of the National Biodiversity Strategy in Germany depends on many decisions from various politicians and stakeholders. NeFo offers relevant insights into the state of research and provides the necessary knowledge basis for political decisions related to the sustainable use of biodiversity. NeFo presents scientific positions to urgent societal questions.

 

Service for policy makers and other stakeholders

  • Service centre with personal facilitation of expert contacts
  • Reports, views and positions from the science community
  • Up to date news and results from German biodiversity research
  • Background information on research and conservation of biological diversity and its societal relevance
  • Newsletter for policy makers and other stakeholders

 

Contact

Dr. Axel Paulsch

Tel.: +49 341 235 - 1650

Mail: policy@biodiversity.de

 

Aktuelles

Pestizide reduzieren die Artenvielfalt in Gewässern deutlich

libelle ufzInsektenarten wie die Kleinlibelle Ischnura senegalensis sind durch Pestizideinträge in ihren Lebensraum besonders bedroht. Foto: A. Künzelmann/UFZEinige Pestizide, die derzeit in Europa und Australien im Einsatz sind, können die regionale Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu  42 Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

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Ente entschlüsselt: Immun gegen Vogelgrippe

stockenten paar jun-13-r-bartel Stockenten. Foto: R. Bartel /Senckenberg Ein Internationales Forscherteam hat unter Mitarbeit des Senckenberg-Naturschutzgenetikers Dr. Robert Kraus das Genom der Ente entschlüsselt. In einigen Immungenen fanden die Wissenschaftler mögliche Erklärungen dafür, warum Enten weniger empfänglich für die Vogelgrippe sind als anderes Geflügel. Die Studie ist nun im Fachmagazin Nature Genetics erschienen.

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Zugang der Forschung zu genetischen Ressourcen sichern!

NagoyaProtocoll Cover CBD Nagoya-Protokoll über Access & Benefit-Sharing bei genetischen Ressourcen Bild: CBD Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen in Deutschland fordert von der Europäischen Kommission einen verbesserten Vorschlag für die Regelung über den Zugang zu genetischen Ressourcen und den gerechten Vorteilsausgleich. Der bisherige Entwurf könnte den Austausch von Daten und Materialen und somit die Grundlagenforschung beeinträchtigen. Auch schaffe der Vorschlag weder für die Ursprungsländer der genetischen Ressourcen, noch für die Nutzerstaaten die nötige Rechtssicherheit bei Forschungsvorhaben.

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Akazien gefährden Portugals Küstenlandschaft

goldakazie by wolfgang dirscherl pixelio.deGoldakazie. Foto: W. Dirscherl/pixelio.deDie im 20. Jahrhundert nach Portugal eingeführten Akazien aus Australien  verdrängen die einheimischen Pflanzen. Ein neues Forschungsprojekt am Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster untersucht nun die Auswirkungen auf die betroffenen Ökosysteme.

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Gemeinsame Fischereipolitik: EU bleibt in der richtigen Richtung stehen

Abfanggitter Shrimps imr.no thumbAbfanggitter für Krabbenfischer
Foto:Havforskningsinstitutt
Auch den finalen Beschluss zur gemeinsamen europäischen Fischereipolitik, auf den sich Abgesandte von Parlament, Rat und Kommission am 30. Mai in einer Dreierkonferenz inzwischen einigten, feiert die EU als großen Wurf. Dabei bleibt er weit hinter den hohen Erwartungen an das Reformvorhaben zurück. Forscher bemängeln vor allem die Rückwurfregelung als wirkungslos und attestieren eine weitere Verzögerung beim Erreichen der Ziele zum guten Zustand der Fischbestände. Dadurch entgingen der Industrie auch hohe Einnahmen durch bessere Erträge.

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Die Zukunft der Grünen Gentechnologie

Der neue Themenband „Grüne Gentechnologie" der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Gentechnologiebericht" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften liefert auch in seiner 3., völlig neubearbeiteten und ergänzten Auflage eine interdisziplinäre Analyse des aktuellen Stands von Wissenschaft, Technik und gesellschaftlichen Aspekten. Zentral ist dabei die Lage in Deutschland.

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Futtern hilft: Miesmuscheln wachsen auch in saurerem Wasser - Studie zu Labor- und Freilandexpe-riment in der Kieler Förde

Miesmuschel by gabriele Planthaber pixelio.deMiesmuschel. Foto: G. Planthaber/pixelio.deEin mehrwöchiges Labor- und Freilandexperiment des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass die Tiere auch dann wachsen und Kalkschalen bilden, wenn der Anteil an gelöstem Kohlendioxid im Wasser aktuelle Werte deutlich übersteigt. Die Entwicklung der Muscheln hängt jedoch davon ab, ob im versauerten Wasser ausreichend Nahrung verfügbar ist.

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Umweltministerium fördert Einrichtung eines Netzwerks mariner Schutzgebiete in der Ostkaribik

Beim Vorhaben "Einrichtung eines Klima-resilienten Netzwerks mariner Schutzgebiete in der Ostkaribik" geht es um bessere Daten- und Informationssysteme und mehr Möglichkeiten der lokalen Bevölkerung, sich an Planungen und Management-prozessen zu beteiligen. Außerdem sollen neue Meeresschutzgebiete ausgewiesen und bestehende Schutzgebiete effektiver und effizienter bewirtschaftet werden.

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Wie wichtig ist Vielfalt? EU-Großprojekt zur Biodiversitäts-Forschung in der Ostsee

Dorschlaven Mikroskop GeomarFrischgeschlüpfte Dorschlarven unter dem Mikroskop. Der Dorsch ist eine Schlüsselart der Ostsee sowohl für die Nahrugsnetze, als auch für die Fischerei. Foto: C. Clemmesen, GEOMARDie große Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme ist an Land längst anerkannt. Doch wie wichtig ist biologische Vielfalt für marine Lebensgemeinschaften? Mit dieser Frage beschäftigen sich ab sofort Meeresökologen aus acht europäischen Staaten in dem neuen Forschungsprojekt BIO-C3. Die EU fördert es für dreieinhalb Jahre mit vier Millionen Euro. Die Projektkoordination übernimmt das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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Asiatischer Marienkäfer: Auswirkungen auf Winzer, Obstbauer und heimische Arten

HarmoniaAxyridis anPfirsich JKIAsiatischer Marienkäfer. Foto: J. Gross/JKI DossenheimDer Asiatische Marienkäfer, Harmonia axyridis, ist als invasive Art in Europa inzwischen flächendeckend verbreitet. Im Jahr 2007 traten die Käfer erstmals in Weinbaugebieten massenhaft auf und konnten später dabei beobachtet werden, wie sie vorgeschädigte Trauben kurz vor der Weinlese anfraßen. Auf der anderen Seite erweist sich der Käfer im Weinbau und in anderen Kulturen (z. B. Obst, Getreide) als effektiver Blattlaus- bzw. Reblaus-Vertilger. Die bisherigen Forschungsergebnisse des Julius Kühn-Instituts (JKI) geben vor allem für den Weinbau erste aussagekräftige Anhaltspunkte zu den Auswirkungen des Neulings in Deutschland.

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Schwerpunktthema Juni

Gemeinsame Fischereipolitik

Forscher kritisieren EU für Beifangregelung

meere-beifang GreenpeaceFoto: Greenpeace


"Guter Ansatz durch Ausnahmeregelungen nutzlos gemacht"

Chr Zimmermann vTi  Foto Jan KnausFoto Jan Knaus

nefo logo text-Interview mit Dr. Christopher Zimmermann, Thüneninstitut

Ausnahmeregelungen inzwischen so löchrig, dass sich unter Umständen nichts an der bisherigen Praxis ändert

Medientipps

Die Welt, 15.05.
Abschied vom Tiger

3sat nano, 10.06., 18.30 Uhr
Zurück mit dem Deich

3sat nano, 12.06., 18.30 Uhr
Paviane klauen Trauben

spiegel online, 06.06.
Mückenatlas: Inventur bei den Plagegeistern


 Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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