Politikrelevanz
Sowohl auf nationaler, europäischer wie internationaler Ebene bieten sich hier zahlreiche Anknüpfungspunkte:
National
Neben dem Bundes- und den Landsnaturschutzgesetzen bietet vor allem die →Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) wichtige Anknüpfungspunkte.
Sie stellt für alle wichtigen Bereiches des Biodiversitätsschutzes und ihrer nachhaltigen Nutzung Ziele und Aktionsfelder auf, zu der Forschungsarbeiten wichtige Beiträge leisten können.
→Download Nationale Biodiv-Strategie
Europa
Auf europäischer Ebene sind die naturschutzrelevanten Richtlinien von besonderer Bedeutung, da sie auch in nationales Recht umgesetzt sind.
Daneben hat die europäische Kommission eine →Mitteilung zum Stopp des Verlustes der Biologischen Vielfalt verabschiedet, die differenzierte Ziele und Aktivitäten zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung in Europa und darüber hinaus enthält.
Die Mitteilung betont in Objective 10 („The Knowledge Base“) auch insbesondere die Rolle der Forschung zur Verbesserung der Wissensbasis. → weitere Informationen
Am 3. Mai 2011 hat die EU-Kommission eine neue Biodiversitätsstrategie veröffentlicht mit dem Titel: "Unsere Lebensversicherung, unser Naturkapital: eine Biodiversitässtrategie bis 2020".
International
Die CBD hat in ihren 24 Arbeitsprogrammen zu lebensraumbezogenen Themen (z.B. Bergökosysteme, Wälder oder Meere) und Querschnittsthemen (z.B. Invasive Arten, Klimawandel oder Schutzgebiete) klaren Forschungsbedarf formuliert und die Vertragsstaaten aufgefordert, zur Deckung dieser Wissenslücken beizutragen. Den nach Themen geordneten Forschungsbedarf finden Sie auf der Seite des →deutschen Clearing House Mechanismus.
Die CBD hat zwei Protokolle verabschiedet:
→Cartagena Protocol on Biosafety
→Nagoya Protocol on Access and Benefit-sharing






