Aktuelle Ausschreibungen

Nachhaltige Ressourcennutzung – Junior-Forschergruppen 2013

Gemeinsames Förderprogramm der Bauer-Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Deadline: 30.06.2013
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„Biodiversity and Ecology in National Parks" - Junior-Forschergruppen 2013

Gemeinsames Förderprogramm der Bauer-Hollmann-Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Deadline: 31.05.2013
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Aktuelles

Natürliche Schädlingskontrolle: Wie wirken sich Artenvielfalt und Landschaftsstruktur aus?

Region Haean in Südkorea Emily MartinBlick auf die von Agrarwirtschaft geprägte Region Haean in Südkorea. Foto: Emily MartinWeltweit werden trotz intensiven Pestizideinsatzes jährlich rund 10 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge durch Schädlinge vernichtet. Fallen diese Verluste geringer aus, wenn den Schädlingen viele Arten natürlicher Feinde gegenüber stehen? Welchen Einfluss haben die Struktur der Landschaft und ihre natürlichen Lebensräume auf die Schädlingskontrolle? Emily Martin, die im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs TERRECO an der Universität Bayreuth promoviert, hat diese Fragen genauer untersucht und ist dabei zu sehr differenzierten Forschungsergebnissen gekommen.

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Küstenforscher erarbeiten die Grundlage für den zukünftigen Schutz der Nord- und Ostsee

Wattenmeer Matthias Creydt Fotolia Das Wattenmeer in der Nordsee übernimmt viele Funktionen für das Meeresökosystem. Zum Beispiel filtern die Sedimente Schadstoffe aus dem Wasser. Foto: Matthias Creydt/FotoliaDie Küstenforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht untersuchen in den nächsten drei Jahren den Einfluss des Menschen auf den Meeresboden in der Deutschen Bucht. Ihre Arbeit ist Teil einer umfassenden wissenschaftlichen Zustandsbewertung der Küstengewässer in Nord- und Ostsee, die in fünf Verbundprojekten erarbeitet wird. Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben schafft wissenschaftliche Grundlagen zur Umsetzung der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Am 29. April treffen sich Vertreter des BMBF und die Projektbeteiligten an der Universität Hamburg, KlimaCampus und geben gemeinsam den Startschuss für die zukünftige Forschungskooperation.

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Bunte Landschaften neutralisieren Isolation von Lebensräumen

Kalkmagerrasen Goe buntKalkmagerrasen in der Umgebung von Göttingen. Foto: Universität GöttingenDie zunehmende Isolation naturnaher Lebensräume ist eine der wichtigsten Ursachen des Artenrückgangs in europäischen Kulturlandschaften. Agrarökologen der Universität Göttingen haben nun allerdings herausgefunden, dass dies nur in Landschaften, die von Ackerbau geprägt sind, zutrifft und nicht in bunten, strukturreichen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht.

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Tief gebohrt: Fossilien erlauben Einblick in die Entstehung einzigartiger antarktischer Ökosysteme

Dinoflagellaten SenckenbergFossile Reste eines Dinoflagellaten – einer Alge, wie sie für die Sedimente aus dem frühen Oligozän vor 33 Millionen Jahren typisch ist. Der Durchmesser beträgt etwa 100 Mikrometer. Foto: Alexander HoubenDer Südozean rund um die Antarktis ist ein „Global Player": Sein eng an die Bildung von Meereis gekoppeltes Plankton-Ökosystem steht an der Basis der marinen Nahrungsnetze und beeinflusst den globalen Kohlenstoff-Kreislauf. Seine Entstehung fällt mit der Vereisung der Antarktis vor 33,6 Millionen Jahren zusammen. Dies hat jetzt ein internationales Team mit Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt und des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) ermittelt. Eine in der Fachzeitschrift „Science" veröffentlichte Studie zeigt, dass wohl erst die Entstehung dieses Meereis-Ökosystems die Evolution der heutigen Bartenwale und Pinguine ermöglichte.

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Europas Biodiversität als Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung von gestern

48126 trifolium20saxatile Der Stein-Klee (Trifolium saxatile), laut FFH-Richtlinie der Europäischen Union eine „Pflanzenart von gemeinschaftlichem Interesse". Foto: Stefan DullingerDie wirtschaftliche und soziale Entwicklung des 20. Jahrhunderts hat Europas Flora und Fauna unter Druck gebracht. Nationale Rote Listen bewerten im Schnitt 20 bis 40 Prozent der heimischen Arten als gefährdet. Die reale Bedrohungssituation könnte allerdings noch größer sein, weil sich Umweltzerstörungen oft mit langer Verzögerung auf die biologische Vielfalt auswirken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscher-Team, an dem auch das UFZ beteiligt ist. Die Ergebnisse der Studie wurden von der angesehenen US-amerikanischen Fachzeitung PNAS veröffentlicht.

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NeFo Fachgespräch: „Horizon Scanning“

Was sind die Themen der Zukunft in der deutschen Biodiversitätsforschung? Was sind potentielle Bedrohungen für die biologische Vielfalt? Welche Fragenstellungen werden zukünftig politisch relevant sein?

Um sich diesen Fragen zu nähern, plant NeFo dieses Jahr mehrere „Horizon Scanning“ Workshops.
Auftaktveranstaltung wird ein Fachgespräch am 26.04. in Berlin sein, bei dem wir „Horizon Scanning“ als Methodenansatz zur Erschließung zukünftiger Forschungsthemen mit verschiedenen Experten diskutieren möchten. Anhand von Fallbeispielen und Erfahrungsberichten möchten wir der Frage nachgehen, wie sich die Methoden des „Horizon Scanning“ am besten nutzen lassen, um neue Forschungsfragen und Trends zu finden, die auch für die Arbeit des internationalen Biodiversitätsrats (IPBES) relevant sein können.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 26.04., von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin Mitte statt.

Bei Interesse an einer Teilnahme senden Sie bitte eine Anfrage per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Bunte Wiese, vitaler Boden: Ökologen beobachten Effekt der Pflanzenvielfalt auf Bodenorganismen

Bunte Wiese by PeterA pixelio.deFoto: PeterA/pixelio.deBisher war der Einfluss einer artenreichen Pflanzenwelt auf das Leben im Boden umstritten. Doch ein internationales Forscherteam um Prof. Nico Eisenhauer von der Universität Jena hat nun beobachtet, dass eine wenig artenreiche Pflanzenwelt die Vitalität und Produktivität des Bodens beeinträchtigt – auf steigende Kohlendioxid- oder Stickstoffkonzentrationen reagieren die Bodenorganismen hingegen kaum, schreiben die Forscher im Fachmagazin „PNAS".

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Biodiversität - die natürliche Gesundheitsvorsorge

2. Internationale Biodiversitätskonferenz in Berlin

Wirkstoffe für die Medizin werden häufig aus der Natur gewonnen. Bakterien, Pflanzen und andere Lebewesen sind jedoch mehr als bloße Bausteine für unsere Apotheke. Biologische Vielfalt und Gesundheit sind auf vielen Ebenen miteinander verbunden. Wie wichtig ist Biodiversität in Städten für unser Wohlbefinden? Warum liegen die Quellen für Krankheitsausbrüche und Seuchen in den Industrieländern in Regionen mit instabilen Ökosystemen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Experten aus aller Welt vom 16.-18. April 2013 auf der zweiten internationalen Biodiversitätskonferenz „Biodiversität und Gesundheit" in Berlin.

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Schutz der biologischen Vielfalt als Gesundheitsvorsorge?
Internationale Konferenz zur Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Gesundheit

Muecke web by FrankHollenbach pixelio.deFoto: F. Hollenbach/pixelioVom 16.-18. April treffen sich internationale Forscher in Berlin, um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Gesundheit zu diskutieren. Im Zentrum der 2. Internationalen Konferenz zu Biodiversität und den UN-Millennium-Entwicklungszielen der Leibniz-Gemeinschaft stehen sowohl Erreger von Infektionskrankheiten, die dem Menschen und seinen Nutzpflanzen und –tieren schaden, als auch die Gesundheit ganzer Ökosysteme, die unsere Lebensgrundlage bilden. Da das Wissen um die ökologischen Zusammenhänge der Ausbreitung von Krankheiten die Grundlage für Gefahrenanalysen und eine effektive Kontrolle dieser Krankheiten bildet, dürfte das Thema in künftigen globalen Politikdebatten über den Schutz der biologischen Vielfalt eine wesentliche Rolle spielen. NeFo stellt im Experteninterview einige Aspekte und die Organisatoren vor.

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Dengue-Risiko weltweit dreimal so hoch wie bislang angenommen

PM Dengue Weltkarte Nature 110413Risiko-Karte für Dengue-Infektionen anhand von aktuellen Hochrechnungen: In tropischen Gebieten von Asien, Afrika und Amerika ist das Risiko besonders hoch (rot). Grafik: Jane Messina, Oxford University / Nature.Weltweit sind dreimal mehr Menschen von Dengue-Fieber betroffen, als bislang angenommen: 390 Millionen Neuinfektionen gibt es pro Jahr, die Weltgesundheitsorganisation WHO ging bislang von 50 bis 100 Millionen aus. Dies sind Ergebnisse einer multinationalen Studie, die erstmals fundierte und detaillierte Daten zur globalen Verbreitung von Dengue liefert. Die Arbeiten unter Federführung von Epidemiologen der Oxford University sind jetzt vorab online in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert.

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Schwerpunktthema Presse

IPBES 21.-26.2. in Bonn
Wofür brauchen wir einen
„Weltbiodiversitätsrat"?

ipbes logo

nefo logo text-Interview mit Dr. Carsten Neßhöver, UFZ

carsten

Experteninterview April

2. internationale Konferenz zu Biodiversität und den UN-Millenniumzielen
16.-18.04. Berlin
Thema: Biodiversität und Gesundheit

klement tockner

Organisator Prof. Klement Tockner, Leibniz-Bundes Biodiversität


Session "Ecosystem diversity and pathogen spread"

A Gessler ZALFMGlemnitz 2011

Prof. Arthur Geßler und Dr. Michael Glemnitz (ZALF)

Experteninterview-April

Statuskonferenz Nachhaltiges Landmanagement

17.-19.04.2013 in Berlin

RalfSeppelt

Interview mit Prof. Ralf Seppelt (UFZ)

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