Aktuelle Ausschreibungen

Nachhaltige Ressourcennutzung – Junior-Forschergruppen 2013

Gemeinsames Förderprogramm der Bauer-Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Deadline: 30.06.2013
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„Biodiversity and Ecology in National Parks" - Junior-Forschergruppen 2013

Gemeinsames Förderprogramm der Bauer-Hollmann-Stiftung und der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Deadline: 31.05.2013
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Aktuelles

Flächenbedarf für die Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz

Alpenwiese E Keppler pixelio.deAlpenwiese
Foto: E.Keppler/pixelio
Die heutige Qualität, Quantität und die Vernetzung vieler Lebensräume in der Schweiz reichen nicht aus, um deren Biodiversität und Ökosystemleistungen langfristig zu erhalten. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Forum Biodiversität Schweiz. Prioritär gilt es, den Flächen- und Qualitätsverlust sowie die weitere Fragmentierung der Lebensräume zu stoppen. Bei mehreren Lebensräumen sind zusätzlich Aufwertungs- und Wiederherstellungsmassnahmen erforderlich.

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Die Flussperlmuschel findet man wenigstens im Netz

Flussperlmuschel A Kuenzelmann UFZFlussperlmuschel
Foto: A.Künzelmann/UFZ
Eine neues Internetportal über seltene Tier- und Pflanzenarten ist in Trier vorgestellt worden. Politiker würdigten das Angebot als "Arbeit für den Naturschutz". Nicht nur Feuerfalter und Flussperlmuschel sollen davon profitieren.

→SWR

Jede Art zählt – das „German Barcode of Life" Projekt (GBOL)

Professionelle Taxonomen und Molekularbiologen aus ganz Deutschland arbeiten gemeinsam an einer Referenzbibliothek des Lebens mit modernsten molekularen Methoden. GBOL sieht die umfassende Dokumentation von allen Lebewesen Deutschlands vor: mit genetischem Fingerabdruck, Gewebeprobe und Belegexemplar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert GBOL mit rund fünf Millionen Euro. Die Gesamtkoordination des Projektes liegt beim Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn. GBOL ermöglicht einen regelrechten Quantensprung für die Biodiversitätsforschung in Deutschland.

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Die Nieren der Natur

Flussauen reinigen unser Wasser erstaunlich effektiv – wenn wir sie lassen

idb-2013-logo-enDen diesjährigen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai hat das Übereinkommen über die biologische Vielfalt CBD dem Wasser gewidmet. Dreißig Prozent des Trinkwassers in Deutschland hängen direkt von Oberflächengewässern ab. Dass es trinkbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Hauptfilterleistung erbringt die Natur. Deutschlands Flussauen halten Schadstoffe und Nährstoffe im großen Stile zurück - z.B. bis zu 42 000 Tonnen Düngemittel aus der Landwirtschaft jährlich. Und es könnte noch viel mehr sein. Doch Intensivlandwirtschaft und Siedlungsbau dezimieren die Überflutungsflächen an Flüssen. In Deutschland sind nur noch zehn Prozent der Auen in einem naturnahen Zustand. Durch Renaturierung von Teilen könnten die vielfältigen Ökosystemleistungen wieder hergestellt werden – und uns große gesellschaftliche Kosten ersparen.

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Im Wettlauf mit der Zeit

Nachtfalter Ecuador GunnarBrehmFSUDr. Gunnar Brehm von der Universität Jena beim nächtlichen Lichtfang von Nachtfaltern in Ecuador. Foto: G. Brehm/FSUZoologen dokumentieren, wie die Abholzung des Regenwaldes die einzigartige Schmetterlingsvielfalt der Anden bedroht: Je weiter man die Anden hinaufsteigt, umso höher ist der Verwandtschaftsgrad der dort lebenden Schmetterlingsarten. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie zur stammesgeschichtlichen Verwandtschaft von Arten südamerikanischer Falter, die Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Kollegen aus Dresden und Wien erarbeitet und gerade in der Fachzeitschrift "Ecography" veröffentlicht haben.

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Das vergessene Meeresmonsterchen

Knochen Gronosaurus Hampe MfNKnochen Gronosaurus Foto: Hampe/MfNOliver Hampe vom Museum für Naturkunde Berlin bewies, dass auch in alten wissenschaftlichen Sammlungen außergewöhnliche Funde auf ihre Entdeckung warten. Im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte er ein vor 101 Jahren entdecktes Fossil als neuen Saurier identifizieren. Es handelt sich um das weltweit einzige Exemplar von Gronausaurus wegneri, einem 3 m langem Plesiosaurier, der durch die kreidezeitlichen Meere und Flussdeltas jagte und für damalige Verhältnisse ein kleiner Vertreter dieser Meeresreptilien war.

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Kulturlandschaften entwickeln, Ökosystemleistungen stärken – Politikempfehlungen für Deutschland

Politikpapier OekosystemleistungenQuelle: BBAWEin neues Politikpapier der interdisziplinären Forschungsgruppe „Ökosystemleistungen" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zeigt Möglichkeiten einer Umsetzung des Ökosystemleistungsansatzes in Deutschland sowie Leitlinien auf, die bei der Integration des Konzepts in relevante Sektor- und Querschnittspolitiken beachtet werden sollten.

→Zur Pressemitteilung

→Zum Politikpapier „Kulturlandschaften entwickeln, Ökosystemleistungen stärken"

Gesucht: Wissenschaft im Video

fastforwardscienceAb sofort können sich Wissenschaftler aller Disziplinen sowie Wissenschaftskommunikatoren mit einem Web-Video über Wissenschaft und Forschung beim Wettbewerb „Fast Forward Science" bewerben. Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft möchten Forscher mit dem Wettbewerb dazu anregen, in ihrer Wissenschaftsvermittlung künftig auch auf das Medi-um Video zu setzen, um besonders jüngere Menschen für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2013. Den Gewinnern winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

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gybnDie Biodiversitätsjugend organisiert sich

Um der Jugend Gehör im Rahmen der CBD zu verschaffen und sich in die Entscheidungsprozesse einbringen zu können, vernetzten sich die jungen Biodiversitätsinteressierten (GYBN - Global Youth Biodiversity Network) international. Wer als Person oder als Institution beteiligt sein möchte, kann sich

hier →anmelden.

Sind alle Vögel wirklich da?

haussperling nabuDer Haussperling: Dauergewinner bei der Stunde der Gartenvögel und doch auf der Vorwarnstufe der Roten Liste. Foto: Fotonatur; NABUDer NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – NABU-Partner in Bayern – rufen vom 9. bis 12. Mai Naturfreunde in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Das Aktionswochenende folgt dem Prinzip der „Citizen Science", der Forschung für Jedermann: Möglichst viele Menschen beobachten selbst, tragen die Beobachtungen zusammen und erstellen so eine umfassende Datensammlung. Je mehr Menschen daran teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. 

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→Weitere "Citizen Science"-Aktionen

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Schwerpunktthema Presse

IPBES 21.-26.2. in Bonn
Wofür brauchen wir einen
„Weltbiodiversitätsrat"?

ipbes logo

nefo logo text-Interview mit Dr. Carsten Neßhöver, UFZ

carsten

Medientipps

Tagesspiegel 18.05.
Bedrohte Artenvielfalt Keiner stirbt für sich allein

Radio Bremen 21.05.
Europäisches Fachzentrum Moor und Klima

Naumburger Tageblatt 22.05.
Trübe Pleiße besorgt Flussanrainer

Sächsische Zeitung 22.05.
So braun wie die Spree

3sat 22.05.
nano-spezial zum Thema Wasser


 Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

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