Aktuelle Ausschreibungen

Qualitätsnetz Biodiversität - Hochschulkooperationen mit Entwicklungsländern zum Schutz und zur Erforschung der Biodiversität. →mehr


  ... weitere Ausschreibungen

Aktuelles

Neue Informationen zu deutschen Agrarflächen via Satellit

Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist am Nationalen Copernicus-Vorhaben mit zwei Forschungsprojekten beteiligt. Ziel des einen Projekts ist es, Ernteerträge regional aus dem Weltall abzuschätzen. Das zweite Projekt kartiert mit Hilfe der Satellitendaten besondere ökologische Vorrangflächen in den Agrarflächen. Mit den Copernicus Daten soll die Landwirtschaft im Bereich des sogenannten „Greening“ der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU unterstützt werden.

→mehr

Was Ökosysteme zusammenhält: Neue Methode entschlüsselt Samen-Transportrouten von Nashornvögeln

Trompeterhornvögel Carsten Braun BiK-FTrompeterhornvögel tragen potentiell über ein Viertel der von ihnen gefressenen Samen aus dem ursprünglichen Waldfragment heraus. Bild: Carsten BraunTrompeterhornvögel spielen als Samentransporteure eine zentrale Rolle für den Erhalt südafrikanischer Wälder. Ein Team des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie konnte diese Ökosystemleistung nun mittels neuer Methoden detailliert darstellen und erstmals die möglichen Ausbreitungswege von Samen in der Landschaft kartieren. Die im Journal of Applied Ecology online erschienene Studie zeigt, dass sich bestimmte Baumarten dank der Vögel vermutlich auch besser an den Klimawandel anpassen können. Schlüsselelemente sind Knotenpunkte der Flugrouten, sogenannte Trittsteinbiotope.

→mehr

Nationalpark Asinara: Juniorforschergruppe entwickelt Strategie zum Erhalt der Artenvielfalt

Pferdebeweidung Asinara Uni HildesheimPferdebeweidung im südlichen Teil der italienischen Insel Asinara. Foto: Jasmin Mantilla-Contreras/Uni HildesheimAuf Asinara, einer ehemaligen Gefängnisinsel vor Sardinien, leben heute kaum Menschen, dafür weist die Insel jedoch eine besonders hohe Biodiversität auf. So wurden beispielsweise etwa 700 Pflanzenarten auf der Insel nachgewiesen. Doch diese Vielfalt ist durch eine zu große Zahl an Weidetieren und Klimawandel bedroht. Biologen und Geologen der Universität Hildesheim untersuchen seit einem Jahr die Wechselwirkungen zwischen Klima, Böden, Beweidung und Biodiversität. Sie zählen Tiere und protokollieren Verhaltensweisen. In Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Asinara entwickeln sie ein Schutzkonzept für den Nationalpark.

→mehr

„Ökologisierung der Agrarpolitik“: Zweifel am ökologischen Nutzen der begrünten Zahlungen

Von der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik werden voraussichtlich nur geringe Impulse für eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft ausgehen. Zu dieser Einschätzung sind Wissenschaftler des Thünen-Instituts gelangt, die die Politikbeschlüsse der EU zum sogenannten „Greening“ analysiert haben. In ihrem Bericht bewerten die Thünen-Wissenschaftler unterschiedliche Optionen zur Ausgestaltung des EU-Rahmens in Deutschland. Sie empfehlen, möglichst schnell eine ökologische Begleitforschung zum Greening zu etablieren, um empirische Grundlagen für eine verbesserte Agrarpolitik zu schaffen.

→mehr

Eine Art oder zwei? Wie unterscheidet man ähnliche Tiere?

Forscher des Museums für Naturkunde Berlin und des Naturhistorischen Museums Genf überprüften, ob Baumfrösche aus West- bzw. Zentralafrika verschiedenen Arten angehören oder artgleich sind, wie auf Grund äußerlicher Ähnlichkeiten bis dahin angenommen. Die Berliner Forscher verglichen die genetischen und akustischen Merkmale der Frösche und stellten fest, dass es sich doch um verschiedene Arten handelt. Um anderen Forschern die Überprüfung ihrer Ergebnisse zu erleichtern, wurden nicht nur die genetischen, sondern auch die akustischen Daten öffentlich zugänglich gemacht und können nun aus der Datenbank des Tierstimmenarchivs des Museums für Naturkunde Berlin heruntergeladen werden.

→mehr

Fraunhofer Institut entwickelt Bewertungsinstrument für biologische Vielfalt

FH.bio.div.logo.hor.colorDer Einfluss der Produktionstätigkeit der Wirtschaft auf die Artenvielfalt kann bislang nicht dargestellt werden. Jetzt aber entwickelt das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP), Abteilung „Ganzheitliche Bilanzierung“, ein solches Bewertungsinstrument, welches Akteuren aus Wirtschaft und Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll.

Weiterlesen...

Eingriffe in die Natur wirken länger als gedacht

Der menschliche Eingriff in die Natur hat ungeahnt langfristige Konsequenzen, möglicherweise sind sie sogar unumkehrbar. Wissenschaftler haben in der Lüneburger Heide wiederaufgeforstete Wälder auf ehemaligen Ackerflächen mit historisch alten Waldbeständen verglichen, die seit mehreren hundert Jahren am gleichen Standort existieren. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Boden zwischen historischen und neueren Standorten erheblich unterscheidet – selbst wenn seit der Aufforstung mehr als 110 Jahre vergangen sind. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Funktion des Ökosystems: Wiederaufgeforstete Bäume wachsen zwar schneller, sind aber empfindlicher gegen Dürreperioden.

→mehr

Die Lage der Natur in Deutschland

Bundesnaturschutzministerin Barbara Hendricks will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur. Erstmalig wurde zur Erfüllung von zwei europäischen Richtlinien (FFH‐ und Vogelschutz‐RL) eine umfassende, bundeseinheitliche Inventarisierung von Arten und Lebensräumen mit europaweiter Bedeutung vorgenommen. Da diese Arten repräsentativ für Deutschland sind bzw. die Lebensräume weite Flächen Deutschlands abdecken, liegt damit auch eine Bewertung für wesentliche Bestandteile unserer biologischen Vielfalt vor. 

→mehr

Vogelmalaria und menschliche Waldnutzung: Warum Buchfinken Buchenwälder meiden sollten

Buchfink Uni Ulm BLüdtkeMännlicher Buchfink auf der Schwäbischen Alb. Foto: B. LüdtkeTod, Unfruchtbarkeit und Kleinwuchs drohen Vögeln, die sich mit Parasiten anstecken. Es liegt also nahe, dass sie Infektionsquellen wie Stechmücken meiden und dies womöglich bei der Wahl ihres Lebensraums beachten. Wissenschaftler vom Ulmer Institut für Experimentelle Ökologie haben erstmals den Zusammenhang des Waldtyps mit der Parasitierung durch Vogelmalaria und dem allgemeinen Gesundheitszustand von Mönchsgrasmücken und Buchfinken untersucht. Im Biodiversitätsexploratorium Schwäbische Alb konnten sie zeigen, dass durch Menschen geformte Landschaften einen indirekten Einfluss auf die Parasitierung der Vögel haben.

→mehr

„Hohe Schrecke“ soll „Urwald von morgen“ werden

Die „Hohe Schrecke“ in Thüringen ist eines der ältesten Waldgebiete Deutschlands. Jetzt soll sie auch zum Urwald von morgen werden. So lautet das Ziel eines Naturschutzgroßprojektes, das der Bund bis 2023 mit rund 9 Millionen Euro fördert. Rund ein Viertel des Waldes soll künftig forstlich ungenutzt bleiben. Auf den übrigen Flächen soll eine besonders naturnahe Waldbewirtschaftung stattfinden.

→mehr

Presseschwerpunkt April

Der Kuckuck auf dem absteigenden Ast

Lebkuchen Schmidt 1 Kuckucktelemetrie - AVLFoto: LBV Archiv

Wie Satelliten, Drohnen und Mikrofone die Arten retten sollen.

 →zum Hauptartikel

 →zum Interview mit Prof. Wolfgang Wägele

NeFo-Video

"Stakeholder engagement" ist das A&O für ein erfolgreiches IPBES! Wie es gehen kann, zeigt unser Film.

thumbnail 

Newsletter-Anmeldung


Unser Newsletter informiert Sie alle 1-2 Monate über aktuelles Geschehen in der Biodiversitätsforschung und -politik.

→Newsletter-Archiv

Melden Sie sich hier an:
Erhalten
Sie erhalten im Anschluss eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, um die Anmeldung abzuschliessen. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zum Personalisieren unseres Newsletters.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@biodiversity.de

Medientipps

Süddeutsche.de, 22.04.2014
Mückenatlas und Sternenkunde

Spektrum.de, 08.04.2014
Gemischte Landnutzung bietet doppelten Vorteil

NDR logo, 04.04.2014
Haben wir Pflanzen unterschätzt?

3sat nano, 02.04.2014
Streit ums Grün

Arte, 28.03.2014
Der Ameisenplanet

ZDF planet e, 30.03.2014
Lichtsmog - der helle Wahnsinn

Bayern 2 Das Notizbuch, 27.03.2014
Tropenwald: Schwierige Balance zwischen Schutz und Nutzung

Spiegel online, 26.03.2014
Statistik für Deutschland: Fast einem Drittel der Tierarten geht es schlecht

SWR2 Impuls, 21.3.2014
Tödlicher Chytrid-Pilz bedroht Amphibien weltweit

DIE ZEIT online, 20.03.2014
Pestizide machen Bienen orientierungslos

ARTE, 19.03.2014
Invasion der fliegenden Karpfen

Deutsche Welle, 11.03.2014
Bürgerwissenschaft: Laien-Forscher untersuchen die Biodiversität

Süddeutsche Zeitung online, 11.03.2014
Umbau im deutschen Wald


Zur nefo_nackt-Medien-Sammlung

Politikberatung I – Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung (Hörsaal vom 17.09.2012)

Politikberatung II – Ethischer Rat nach Fukushima
Der Risikoforscher Ortwin Renn beschreibt Politikberatung in Krisenzeiten
(Hörsaal vom 18.09.2012)

Politikberatung III – Dissens als Taktik
Naomi Oreskes erläutert ihre Thesen über den politischen Missbrauch wissenschaftlicher Kontroversen
(Hörsaal vom 19.09.2012)

Politikberatung IV – Fragwürdige Nähe
Robert Pielke jr. untersucht die Rolle der wissenschaftlichen Berater von US-Präsidenten
(Hörsaal vom 20.09.2012)

Und eben der nächste Teil:
Vorlesungsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“
Braucht das Parlament den Rat der Wissenschaft?
Wie kann Wissenschaft nutzen?
Ulla Burchardt
Dienstag, 19. März 2013, 18 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

bmbf_rgb_gef_l

diversitas international logo

bmbf_logo_diversitas_d_rgb