10. November 2011
Wildtierfleisch aus den Tropen – das unterschätzte Risiko für Infektionskrankheiten
von Verena Müller
Flughund Foto:Dette/pixelio
Der Handel mit Wildtierfleisch aus Regenwäldern oder Savannen, dem so genannten Bushmeat, gefährdet nicht nur einzelne Arten. Er fördert auch die Ausbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten wie Malaria, Ebola- oder SARS. Natürliche Feinde von Überträgern, wie etwa Frösche gegen Stechmücken, fallen weg. Oder aber der Verzehr des Fleisches selbst führt zur Infektion. Die Gesundheit der Menschen ist also ein weiterer guter Grund, natürliche Ökosysteme zu schützen. Der nachhaltige Umgang mit den Naturressourcen, insbesondere "Bushmeat", wird eines der Themen der Vertragsstaatenkonferenz der CBD im kommenden Jahr sein. Interdisziplinäre Forschungsprojekte in Afrika mit deutscher Beteiligung beschäftigen sich mit der Frage, wie Krankheitserreger verbreitet werden und wie sie Artgrenzen überschreiten. NeFo hat den Stand der Forschung für die COP11-Vorbereitungskonferenz, der SBSTTA 15, als Faktenblatt zusammengestellt.
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