Hintergrund: EU-Politikberatung zur Biodiversität

Nicht nur auf globaler Ebene, ausgedrückt durch die Einrichtung von IPBES in 2012, sondern auch auf europäischer Ebene gibt es seit vielen Jahren die Diskussion über einen besseren Politikberatungsmechanismus zu Biodiversität und Ökosystemleistungen. So wurde bereits 1999 die EPBRS (European Platform for Biodiversity Research Strategy) ins Leben gerufen, um wichtige Forschungsfragen zur Biodiversität zu identifizieren und  an die Förderer zu kommunizieren. Durch EU-Projekt Unterstützung und durch die Vernetzungseffekte zahlreichen EU-Projekte entstand eine Community aus Forscherinnen und Forschern und ihren Institutionen, die zunehmend besser mit der Politik interagieren konnte. Durch das ERA-Net BiodivERsA haben sich zudem die nationalen Forschungsförderer zum Thema vernetzt und unterstützen die Wissensgenerierung durch jährliche Projektaufrufe. Es blieb aber weiterhin die Herausforderung, auch die Schnittstelle zwischen Forschung und Politik zu stärken.

Seit 2010 wurden durch drei Projekte hierfür wichtige Grundlagen gelegt:

  • SPIRAL – Science-Policy-Interfaces: Research, Action and Learning (2010-2013, FP7 Projekt) erforschte bestehende Schnittstellen und stellt eine breite Informationspalette für die Arbeit an der Schnittstelle bereit (alle Produkte von SPIRAL)
  • KNEU/BiodiversityKnowledge (2010-2014, FP7 Projekt) entwickelte partizipativ eine empfohlenes Design für ein „Network of Knowledge on biodiversity and ecosystem services“ (Weißbuch des Projektes) (Zusammenfassung) (Video)
  • Im Rahmen eines Auftrages der GD Umwelt “Towards an EU Mechanismon Biodiversity Expertise“ wurde die politische Seite eines solches Mechanismus analysiert (Endbericht)

Diese Vorarbeit ist nunmehr die Basis für das neue EU-Projekt EKLIPSE, das in einer Pilotphase den EU-Unterstützungsmechanismus zu Biodiversität und Ökosystemleistungen umsetzen soll. 

 

EKLIPSE-Mechanismus – der neue innovative Ansatz

Für etwas mehr Hintergrund: How did we get there? (EKLIPSE)