Prof. Helmut Hillebrand

Carl-von-Ossietzky University Wilhelmshaven

Beteiligt am “ Leitfaden für die Erstellung von Assessments", Ziel 2a, Online Reviewer

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Helmut Hillebrand
Helmut Hillebrand

Was ist Ihr fachlicher Hintergrund?

Ich bin Ökologe mit einem Fokus auf Limnologie und mariner Ökologie. Dabei interessiere ich mich besonders für Fragen wie „Was führt zu den beobachteten Gradienten und Veränderungen der Biodiversität?“ oder „Welche Funktionen ändern sich in Ökosystemen bei veränderter Biodiversität?“

Was hat sie bewogen, sich an IPBES zu beteiligen?

Ich möchte meine Expertise in der Synthese von vorhandenen Informationen in IPBES einbringen, um das Ausmaß von Biodiversitätsveränderungen und deren Konsequenzen zu analysieren.

Was machen Sie bei IPBES genau?

Ich bin ein von Deutschland nominierter Experte und vom MEP, dem wissenschaftlichen Expertengremium von IPBES, ausgewählter Autor im IPBES. Dies betrifft vor allem das Devilerable 2a und seinem „Leitfaden für die Erstellung von Assessments“.

Wie lässt sich Ihr Engagement in IPBES mit Ihrem Arbeitsalltag verknüpfen?

Bisher hat die Arbeit am „guide“ noch nicht wirklich begonnen, sodass ich noch nichts zum genauen Ablauf sagen kann.

Was raten Sie Wissenschaftlern, die sich am IPBES-Prozess beteiligen möchten?

Da kann ich bisher noch keine Tipps geben, wie gesagt, noch nicht wirklich angefangen hat.

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in IPBES?

IPBES sollte von Beginn an systemübergreifend denken. Die großen Biodiversitäts-Fragestellungen ähneln sich für marine, limnische und terrestrische Biodiversität und diese sollten gemeinsam bearbeitet werden, nicht getrennt.

 

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