Prof. Detlef Bartsch

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Beteiligt am “ Leitfaden für die Erstellung von Assessments ", Ziel 2a, Online Reviewer

detlef-bartsch.jpg

Detlef Bartsch
Detlef Bartsch

Was ist Ihr fachlicher Hintergrund?

Ich bin Ökologe. Nach der Habilitation wechselte ich von der Forschung in das behördliche Risikobewerten und –managen von biologischen Ressourcen.

Was hat sie bewogen, sich an IPBES zu beteiligen?

Während meiner Tätigkeit in Universität und Behörden habe ich gelernt, dass wissenschaftliche Grundlagenforschung und praktische Anwendungen verknüpft werden müssen. Hier sehe ich mich als ehrlichen Makler.

Was machen Sie bei IPBES genau?

Ich arbeite als Berater am Deliverable 2a, dem „Leitfaden für die Erstellung von Assessments“. Dabei setze ich die Brille desjenigen auf, der eine Umsetzung der erarbeiteten Ideen durch Fachbehörden ermöglichen soll.

Wie lässt sich Ihr Engagement in IPBES mit Ihrem Arbeitsalltag verknüpfen?

Ich arbeite seit mehreren Jahren in der Politikberatung. Die Bewertung von Umwelt- und sozioökonomischen Einflüssen auf Biodiversität ist mein Alltagsgeschäft. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen und ich lerne gleichzeitig über zukünftige Forschungstätigkeiten.

Was raten Sie Wissenschaftlern, die sich am IPBES-Prozess beteiligen möchten?

Sich nicht abschrecken zu lassen von der Komplexität des Prozesses. Jeder kann aus seinem Bereich gute Ideen beisteuern.

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in IPBES?

Es ist schwer, einen Überblick über das große Ganze zu behalten. Die Motivation erhöht sich, wenn wichtige Entwicklungen rechtzeitig kommuniziert werden. Die Zeitfenster für Rückmeldungen waren bislang leider zu knapp.

 

Zurück zur Übersicht