Dr. Christine Schmitt

Universität Freiburg

Beteiligt am “ Leitfaden für die Erstellung von Assessments ", Ziel 2a, Online Reviewerin

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Christine Schmitt
Christine Schmitt

Was ist Ihr fachlicher Hintergrund?

Ich bin Diplom-Landschaftsökologin. Meine derzeitigen Forschungsinteressen liegen u.a. in der Erfassung und Bewertung von Biodiversität, den Klimawandelauswirkungen auf tropische Wälder oder dem Zusammenwirken von Wald- und Klimaschutzzielen (CBD, REDD+).

Was hat sie bewogen, sich an IPBES zu beteiligen?

Strategien für den Biodiversitätsschutz müssen von lokal bis global ansetzen. Deshalb ist es mir wichtig sowohl in Projekte vor Ort als auch in nationale und internationale Prozesse involviert zu sein. Für IPBES interessiere ich mich, da ich hoffe, dass die Plattform letztendlich eine Steuerungswirkung erreicht, die über neue Gutachten und Studien hinausgeht.

Was machen Sie bei IPBES genau?

Ich bin im erweiterten Expertenkreis für Deliverable 2a, dem “ Leitfaden für die Erstellung von Assessments ”. Bisher habe ich einen ersten Entwurf der Richtlinien kommentiert.

Wie lässt sich Ihr Engagement in IPBES mit Ihrem Arbeitsalltag verknüpfen?

Der zeitliche Aufwand für die Begutachtung des Richtlinien-Entwurfs war nicht sehr hoch. Inhaltlich deckt sich die Arbeit mit meinen Forschungsinteressen, insofern gibt es einen Mehrwert für beide Seiten.

Was raten Sie Wissenschaftlern, die sich am IPBES-Prozess beteiligen möchten?

Es ist sicher hilfreich, sich über die politischen Gepflogenheiten internationaler Konventionen und Gremien zu informieren, um die politische Dimension von IPBES besser verstehen zu können. Ich habe in dem Zusammenhang von meinen Erfahrungen als Mitglied der deutschen Delegation bei den Vertragsstaatenkonferenzen der CBD profitiert.

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in IPBES?

Ich hoffe, dass IPBES sich in Zukunft auch intensiv damit befassen wird, wie erreicht werden kann, dass die Empfehlungen zum Schutz von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen auch konkret umgesetzt werden.

 

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