Aletta Bonn

German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) & Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig

Beteiligt am „Verzeichnis relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden", Ziel 4c

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Aletta Bonn

Was ist Ihr fachlicher Hintergrund?

Professur für Ecosystem Services mit Forschungsschwerpunkten auf Ökosystemleistungen, partizipativem Naturschutz, globaler Wandel und Citizen Science. Mit langjähriger Erfahrung in der Naturschutzforschung an der Science-Policy Schnittstelle u.a. auch im Peak District Nationalpark und für IUCN UK (International Union for the Conservation of Nature) in Großbritannien, habe ich Erfahrung in Management von und Beitrag zu regionalen und nationalen Ökosystem Assessments.

Was hat sie bewogen, sich an IPBES zu beteiligen?

Als zentraler Weltbiodiversitätsrat hat IPBES die Aufgabe, Stand und Trends von Biodiversität und Ökosystemleistungen zusammenzustellen und Handlungsmöglichkeiten für die Umsetzung der 2020 Ziele zu erarbeiten. Hier ist ein Engagement vielfältiger Expertise notwendig.

Was machen Sie bei IPBES genau?

Reviewer für deliverable 4c, dem „Verzeichnis relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden" und Co-Chair der IPBES-AG der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ). Außerdem liegt durch iDiv ein Angebot vor, einen IPBES-Workshop als Gastgeber zu finanzieren.

Wie lässt sich Ihr Engagement in IPBES mit Ihrem Arbeitsalltag verknüpfen?

Die Arbeit in meinem Department Ökosystemleistungen ist zentral mit IPBES Themen verknüpft.

Was raten Sie Wissenschaftlern, die sich am IPBES-Prozess beteiligen möchten?

Aktiv die offenen Angebote zur individuellen Beteiligung nutzen, auch durch die verschiedenen nationalen Organisationen mit ihren Arbeitsgruppen, z.B. GfÖ-IPBES-AG. Zudem evtl. Workshops zu IPBES-Themen organisieren und Ergebnisse als Publikationen zur Verfügung stellen. Und letztendlich IPBES in der Lehre und anderen Formaten kommunizieren und somit die Basis für weitere Beteiligung schaffen.

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in IPBES?

IPBES muss noch besser in der Öffentlichkeit als Welt-Biodiversitätsrat kommuniziert werden. Dies wird sicher mit den ersten Assessments geschehen.

 

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