CBD COP 13 im Dezember 2016 in Cancún, Mexiko

„Rethinking Biodiversity Governance“ - Neues Netzwerk in Oslo entstanden

Die Idee, ein Netzwerk zu gründen, das neue Denkansätze im Feld der „Biodiversity Governance“ entwickelt, besteht schon seit einiger Zeit und wurde bspw. auch am Rande der 13. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) mehrfach besprochen. Nun ist es endlich soweit: Das Netzwerk Rethinking Biodiversity Governance“ hat sich gegründet. Mitte September lud das Fridtjof Nansen Institut (Oslo) bisher Interessierte ein, sich zum Thema auszutauschen und Ziele und Aufgaben klarer festzulegen.

IPBES leaves footprints in international policies at this year’s CBD COP

Indeed there have been multiple occasions during the negotiations at the Convention on Biological Diversity in Cancun, when negotiators referred to the work of IPBES. When it comes to policies on reducing the risks from pesticides for pollinators, the key message of the Summary for Policy Makers of the IPBES Pollination Assessment were echoed by delegates. The key messages were also used as an argument for strengthening policies that call for stricter risk assessment procedures for pesticides.

Last discussions around marine biodiversity protection finished

On the last day of negotiations at the COP-13, two issues remained regarding the document on Ecologically and Biologically Significant marine Areas (EBSAs): the next steps in the EBSA process, and the second preambular paragraph referring to the UN Convention on the Law of the Sea (UNCLOS).

Muss die Industrie Ausgleichszahlungen für Genressourcen in digitaler Form leisten? Die Entscheidung wurde zwei Jahre verschoben

Die Debatten kurz vor Schluss werden hitziger. In der Frage um digitale Genressourcen kann man sich einfach nicht einigen, ob sie nun vom Nagoya-Protokoll gedeckt werden sollen oder nicht, auch aus zu geringer Kenntnis der Sachlage. Also schafft man sich mehr Zeit - zwei Jahre bis COP14.

Woher weiß man eigentlich, wie es um die Biodiversität steht? Indikatoren geben Antwort

Wenn man sich, wie die CBD, Ziele setzt, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben will, braucht man Messgrößen, anhand derer sich abschätzen lässt, wie weit man denn gekommen ist. Zu solchen Indikatoren für die Aichi-Ziele wurde bei COP13 eine Entscheidung getroffen und ein sehr nützliches Übersichtswerkzeug vorgestellt: Das Biodiversity Indicators Dashboard.

Aichi Ziel 15: Restaurierung degradierter Ökosysteme – aber wie, wo und wie den Erfolg messen?

Im Strategischen Plan der CBD von 2011-2020 gibt es das Aichi-Ziel 15, bis 2020 15 % der degradierten Ökosysteme zu restaurieren. Sicher ein hehres Ziel, aber die Umsetzung hat doch ihre Tücken und so ist "Ecosystem Restoration" ein wichtiges Thema bei COP-13. Gestern wurde ein Kurzzeit-Aktionsplan verabschiedet.

Human Rights and Youth Perspectives on biodiversity at CBD COP-13 in Cancun

Two highly relevant perspectives on biodiversity attracted my attention over the past days. First, the youth perspective, presented by Global Youth Biodiversity Network (GYBN) at its evening side event at the Cancun COP-13 on Friday, and second, the human rights view on biodiversity, highlighted at the Cancun Biodiversity Law and Governance Day on Saturday.

Eine Woche COP-13 – die ersten Beschlüsse sind gefasst

Bevor die Delegierten sich ins Wochenende verabschieden konnten, wurden im Plenum am späten Freitagabend die ersten Beschlüsse von COP-13 gefasst - natürlich zu den Themen, zu denen weniger kontrovers diskutiert wurde und schnelle Einigungen möglich waren. Die Arbeitsweise einer COP ist so aufgebaut, dass die Beschlüsse in Arbeitsgruppen (Working Groups) ausdiskutiert werden, dann aber das Plenum den eigentlichen Beschluss fassen muss. Nach Einigkeit in der Working Group dann im Plenum den Beschluss noch einmal anzugreifen, gilt als schlechtes Benehmen, muss aber im Zweifelsfall geduldet werden.

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