CBD COP 12 Pyeongchang 2014

COP12-Thema Meeresschutz: Lieber nicht die Ursachen prüfen

Dr. Axel Paulsch, Institut für Biodiversität - Netzwerk e.V. (ibn)

Beim Programmpunkt der Meeresgebiete bei der COP12 war es wichtig, die in verschiedenen Weltregionen erarbeiteten Ergebnisse aufzugreifen und die Liste der Meeresgebiete, die den Kriterien für besondere Wertschätzung unter biologischen und ökologischen Aspekten genügen (EBSAs), an die Vereinten Nationen weiter zu leiten, damit eine wissenschaftliche Basis gelegt wird, um die Auswahl der Schutzgebiete in internationalen Gewässern auf wissenschaftlicher Grundlage treffen zu können.

COP12-Ergebnisse des Hauptstreitfeldes - den Finanzen: Zugeständnisse auf beiden Seiten

Dr. Axel Paulsch, Institut für Biodiversität - Netzwerk e.V. (ibn)

Es wurden keine zusätzlichen Gelder über die bisherigen Zusagen hinaus bewilligt.  Dafür soll 2016 offiziell geprüft werden, ob die Zahlungen auch geleistet wurden. Zusätzliche Mittel sollen für den Aubau von Expertise vor Ort zur Lösung der Probleme beigesteuert werden.

Über die Herausforderung, Biodiversitätsforschung politikrelevant zu machen – Einblicke dank aktueller COP-Produkte

Carsten Neßhöver, NeFo-Team, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung-UFZ

COP12 war ein Steilvorlage für die Wissenschaft: Es sollte der Mid-term-Review der Aichi-Ziele vorgelegt werden. Und damit bot sich die Gelegenheit, die komplexen Indikatoren, die für die 20 Ziele entwickelt, bzw. weltweit verbessert wurden, ausführlich darzustellen und damit zu zeigen, wieviel die Wissenschaft als Basis dieser Indikatoren zum Wissensstand und damit zur Entscheidungsfindung zur Biodiversität beitragen kann. Und in der Tat hat sich viel getan.

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