IPBES-1 Bonn 2013

IPBES-1 vom 21.-26.01.2013 in Bonn

IPBES BlogIn Bonn traf sich die Weltgemeinschaft zur ersten Plenarsitzung der "Intergovernmental Platform on Biodiversity & Ecosystem Services" (IPBES).

Experten aus der deutschen Biodiversitätsforschung sowie das nefo logo text-Team waren vor Ort und berichteten täglich von den aktuellen Entwicklungen.

An die Arbeit! Aber wer? Ein Kurzfazit zu IPBES-I

Carsten Neßhöver, NeFo-Team

Die erste Plenumssitzung von IPBES ist vorbei, viele der offenen prozeduralen Fragen sind geklärt, einige wenige, wenn auch wichtige, noch offen. So appellierte die EU am Ende noch einmal daran, beim nächsten Meeting (voraussichtlich im Dezember) eine Lösung für ihre Mitgliedschaft zu finden, der sich einige Länder derzeit verweigern.

Dabei gibt es auch schon viel zu tun, um IPBES "zum Laufen" zu bekommen.

IPBES Day 5: Oliver Twist and Catch 22 come to life.

Guy Peer, Society of Conservation Biology (SCB) and Helmholtz Centre for Environmental Research

One after the other, the distinguished delegates state what contribution their government is willing to commit to in securing the funding for IPBES. UK, France and Canada kindly even specify the sums. Europe expresses its happiness to "continue supporting IPBES, provided that they manage to secure the existence of the EU", if I am to take a crude quote.

Ein Vorsitzender ist gefunden, kurz vor Schluss

Carsten Neßhöver, NeFo-Team

Die wichtigste Personalentscheidung von IPBES-I zog sich bis zum letzten Tag hin: Die Frage, wer der Büro-Mitglieder zum ersten Chair des Büros und damit des Plenums gewählt wird. Die ganze Woche über gab es zwei Kandidaten: Abdul Hamid Zakri aus Malaysia und Bob Watson, Groß-Britannien. Zusammen waren sie bereits die Co-Chairs (also gleichberechtigte Chairs) des Millennium Ecosystem Assessments.

Konsens vs. Mehrheitsentscheidung: Die Staatenvertreter wollen ein Sowohl-als-Auch

Axel Paulsch, ibn

Die Festlegung der Verfahrensregeln in IPBES ist ein Hauptziel der Verhandlungen dieser Woche in Bonn. Derzeit diskutiert hierzu eine sog. Kontaktgruppe, also eine Untergruppe, die dem Plenum zuarbeitet. Zur wesentlichen Frage, nach welchem Prinzip das Plenum künftig entscheiden soll, steht derzeit eine Kompromisslösung im Raum. Es wird eine Konsensfindung bevorzugt, im Ausnahmefall sollen aber auch Abstimmungen möglich sein.

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