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Feature

Forschungsatlas

Der NeFo Atlas der Forschungsakteure enthält aktuell 1200 Einträge und 500 ForscherInnen Profile. Hier finden Sie die passenden ExpertInnen für Ihre Fragen zur biologischen Vielfalt.

Nachrichten

Citizen Science gewinnt in ganz Europa an Gewicht

Citizen Science

Der Verein der europäischen Bürgerwissenschaften ECSA (European Citzen Science Association) wächst weiter und bestätigt den Vorstand auf der Vollversammlung während der ersten internationalen Citizen Science Konferenz in Berlin mit ca. 350 Teilnehmenden. Prof. Dr. Johannes Vogel und Dr. Katrin Vohland, beide Museum für Naturkunde Berlin, sind einstimmig als Vorsitzende bestätigt worden.

Städtische Motten zieht es weniger zum Licht

Lichtverschmutzung

Die weltweit zunehmende Lichtverschmutzung wirkt sich negativ auf die Artenvielfalt aus. Wohl am deutlichsten trifft es nachtaktive Insekten: Sie werden von den künstlichen Lichtquellen angezogen und lassen als Folge meist ihr Leben. Eine Studie zeigt nun aber, dass städtische Motten in der Schweiz und in Frankreich gelernt haben, Licht zu meiden. Diese Anpassung verringert wohl die erhöhte Sterblichkeit durch künstliches Licht, doch kann sie auch negative Folgen für die Insektengemeinschaft haben.

EU-Naturschutzrichtlinien schützen Biodiversität

Zwölftausend Menschen aus ganz Europa haben am Montag von der EU-Kommission eine sofortige Entscheidung für die Erhaltung und bessere Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien gefordert. Eine neue Studie der Königlichen Gesellschaft für Vogelschutz (Royal Society for the Protection of Birds – RSPB), dem britischen Mitgliedsverband von BirdLife, bestätigt den Nutzen und Mehrwert der Richtlinien.

Interview

Tschernobyl, ZGF, Bormbacher
Foto: N. Guthier / Zoolog. Gesellschaft Frankfurt (ZGF)

30 Jahre Tschernobyl: Die Katastrophe hat eine Referenzfläche für eine natürliche Landschaft in Europa hinterlassen“ - Interview mit Michael Brombacher

Der Geoökologe Michael Brombacher, Leiter des Referats Europa der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) besuchte 2013 das Schutzgebiet rund um den verunglückten Reaktor von Tschernobyl. Im NeFo-Interview schildert er seine Eindrücke und erklärt, welchen Wert das Gebiet für die ökologische Forschung hat.

Artikel

Elch Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

30 Jahre Tschernobyl: Leben unter Dauerstrahlung

30 Jahre nach dem Reaktorunfall hat sich das verseuchte Sperrgebiet zu einem Paradies für Wildtiere entwickelt. Die Populationsdichten haben sich trotz fortwährender Strahlungsbelastung normalisiert. Ein Paradies ist das riesige Sperrgebiet auch für deutsche Biodiversitätsforschende, die hier die Entwicklung der Natur ohne menschlichen Einfluss beobachten können.

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Eigene Pressemitteilung

Tschernobyl, ZGF, Brombacher
Foto: M. Brombacher / ZGF

Tschernobyl 30 Jahre nach dem Unfall: Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. "Der Reaktorunfall hat für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss geschaffen", meint Michael Brombacher von der Zoolog. Gesellschaft Frankfurt. Und dies scheint zu florieren. Viele Tiere können sich offenbar an die Strahlung anpassen.